Stromspeicher nachrüsten
Günstigen Strom für später speichern
Hamburg, 10.03.2025 (PresseBox) - Photovoltaik-Speicher nachrüsten und noch mehr profitieren
☛ Wenn Sie dieErsparnis durch günstigen Strom aus Ihrer eigenen PV-Anlage voll ausschöpfenmöchten,rüsten Sie einen Stromspeicher nach. Dann verbrauchen Sie70 bis 80 Prozent anstatt etwa 20 bis 30 Prozent Ihres Sonnenstromsselbst und sparen sich den teuren Haushaltsstrom.
☛ Wenn Sie dasSparpotenzial Ihres Speichers voll ausschöpfenmöchten,buchen Sie einen dynamischen Stromtarif hinzu. Er nutzt günstigen Börsenstrom, wenn viel grüner Strom da ist. Zu Beispiel im Winter bei Wind. Der Anbieter gibt den günstigen Preis an Sie weiter. Soladen Sie im Winter Ihren Speicher mit günstigem Windstromundim Sommer mit günstigem Sonnenstrom.
☛ Lassen Sie sich denSpeicherkauf mit Zuschüssen aus Ländern und Kommunen fördern.
Stromspeicher nachrüsten: Kosten von etwa 3.500 Euro im Einfamilienhaus
DieKosten für einen Photovoltaik-Speicherhängen von der Speicherkapazität ab. Diese wird für PV-Speicher inKilowattstunden (kWh)angegeben. Je größer die Speicherkapazität ist, desto geringer ist der Preis pro Kilowattstunde. Ein typischer Speicher für ein Einfamilienhaus liegt normalerweise unter 10 Kilowattstunden. Hierfür kostet eine Kilowattstunde Speicher etwa 500 Euro. Hat der Batteriespeicher also eine Größe von 7 kWh, so müssen Sie mitAnschaffungskosten von etwa 3.500 Eurorechnen.
Weitere Kosten für das Nachrüsten eines Batteriespeichers entstehen, wenn die zugehörige Ausstattung erneuert werden muss – vor allem dann, wenn die PV-Anlage schon älter ist. Dann muss möglicherweise einneuer Zählerschrankoder einanderer Wechselrichterangeschafft werden.
Aber: Eine neueElektrik im alten Hausbirgt Vorteile!Integrieren Sie in diesem Zuge einintelligentes Messsystem, auchSmart Metergenannt, oder einen KI-unterstütztenSmart Meter Gateway. Diese Systeme helfen Ihnen dabei, wirtschaftlich das Beste aus Ihrem Stromspeicher herauszuholen.
Tipp:Sie können alternativ zum Kauf auch einenStromspeicher mietenund nachrüsten!
KfW und Länder fördern den Speicherkauf
Für das Nachrüsten eines Stromspeichers gibt esmehrere Optionen zurStromspeicher-Förderung: Auf Bundesebene zum einen denKfW-Kredit 270und zum anderen dieBEG-Förderung(Bundesförderung für effiziente Gebäude). Den zinsgünstigen KfW-Kredit als Förderung für einen nachgerüsteten Solarspeicher können Sie ohne weitere Bedingungen beantragen. Es ist sogar möglich, den Kredit ohne Eigenkapital zu beantragen.
Neben denFördermöglichkeiten des BundesstehenStromspeicher Förderungen der Bundesländerzur Verfügung. Deren Bedingungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Doch die Fördertöpfe der Länder sind in der Regel schnell aufgebraucht. Daher lohnt es sich, regelmäßig die Angebote zur Stromspeicher-Förderung in seinem Bundesland im Blick zu haben und schnell zu handeln.
Wer sich einenStromspeicher mithilfe einer staatlichen Förderungsichert, stellt sich in mehrfacher Hinsicht gut auf:
- Zum einenschmälert ein Zuschuss die Investitionskosten.
- Zum anderen haben Speicher-Besitzer die Chance, dieLeistung ihrer PV-Anlage bestmöglich auszuschöpfen.
- Drittens kann manmit einem dynamischen Stromtarif besonders günstigen Strom speichern.
- Mit einem Speicher kann man immer den günstigsten Strom bestmöglich nutzen und so sparen.
So lohnt sich das Stromspeicher-Nachrüsten noch mehr: mit Photovoltaik und einem dynamischen Stromtarif
Der Speicher füllt sich tagsüber mit Solarstrom, sodass die Hausbewohner ihn abends und in den nächsten Morgenstunden wieder verbrauchen können.Mit einem Stromspeicher verdoppeln Sie die 20 bis 30 Prozent Eigenverbrauch des Solarstroms, den sie ohne Speicher hätten, locker. Mehr noch: Sie nutzen üblicherweise sogar 70 bis 80 Prozent Ihres PV-Stroms.
Mit einem ähnlichen Prinzip funktioniert eindynamischer Stromtarif. Wenn eine Photovoltaikanlage vorhanden ist, spielt er seineStärken vor allem im Winteraus, wenn weniger Sonnenstrom, dafür aber mehr Windstrom, verfügbar ist. Der dynamische Stromverbrauch ermöglicht es, dengünstigen Strom aus dem Netz, der bei hohem Aufkommen gegeben ist,bevorzugt zu nutzen– oder eben zuspeichern. All das lässt sich voreinstellen beziehungsweise bequem durch einen KI-gestützten Energiemanager regeln.
Speicher mit einer PV-Anlage: So viel sparen Sie
Im Februar 2025 kostet eine Kilowattstunde Haushaltsstrom etwa 36 Cent. Für eine eingespeiste Kilowattstunde beträgt dieEinspeisevergütungetwa 8 Cent. Es ist alsodeutlich lukrativer, den Solarstrom selbst zu nutzen.
- Das folgende Beispiel ist stark vereinfacht.Was hier nicht mit einbezogen wird, sind die Stromgestehungskosten (Kosten für die Erzeugung des Solarstroms) in Höhe von etwa 8 bis 10 ct/kWh sowie die Kosten für das Speichern des Stroms: mit etwa 20 Cent pro gespeicherter Kilowattstunde.
Die Familiekauft 2.100 kWh zu. Das heißt, sie muss noch 2.100 x 0,36 € =756,00 € für Netzstromausgeben.
Die Familie speist aber 5.600 kWh ein: 5.600 kWh x 0,079 € =442,40 € Einspeisevergütung. Diese reduzieren die Stromkosten: 756 € - 442,40 € =313,60 €.
Ohne Speicher beträgt die jährliche Ersparnis durch die PV-Anlage in diesem Beispiel 864 € + 442,40 € = 1.306,40 €.
☛ Mit Speicher sind im besten Fall 80 Prozent Eigenverbrauch möglich: Das sind im Beispiel6.400 kWhund damit mehr, als die Familie benötigt.
Sie kann also ihre 4.500 kWh verbrauchen und könnte ihren Eigenverbrauch sogar noch um 1.900 kWh erhöhen.
Die Familie speist mit Speicher 1.600 kWh ein. Das macht126,40 Euro Einspeisevergütungpro Jahr.
Bei einem Strompreis von 36 Cent/kWh beträgt die jährliche Ersparnis mit Speicher 4.500 kWh * 0,36 € = 1.620 Euro pro Jahr.
Hinzu kommen 126,40 Euro Einspeisevergütung. Insgesamt macht das ein positives Ergebnis von 1.756,40 Euro pro Jahr.
Mehr zum Thema lesen Sie im Artikel "Lohnt sich Photovoltaik?".
☛ Tipp: Finden Sie den passenden Stromspeicher mit unseremPV-Speicher Test.
Speicher in Post-EEG-Anlage nachrüsten und profitieren durch Umdenken
Die Einspeisevergütung wird nachEEGfür zwanzig Jahre gezahlt. Ihre Photovoltaikanlage nähert sich dem magischen Alter von 20 Jahren und wird somit bald zurPost-EEG-Anlage?Dann sollten Sie sich Gedanken über die weitere Nutzung machen. Zu diesen Überlegungen sollte auf jeden Fall gehören, ob Sie einen Stromspeicher nachrüsten.
DasNachrüsten eines Solarspeichers bei einer Ü20-Anlage ist nur dann sinnvoll, wenn die PV-Anlage noch in Ordnung istund noch eine Weile funktionieren wird. Da aber einer Photovoltaikanlage eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren prognostiziert wird, während man bei einem Stromspeicher von etwa zehn Jahren ausgeht, sollte die Rechnung aufgehen.Mithilfe des nachgerüsteten Speichers können Sie dann Ihren Eigenverbrauch mindestens verdoppeln.Es ist sehr sinnvoll, wenn Sie einen Solarspeicher in Ihrer Post-EEG-Anlage nachrüsten. So nutzen Sie die Stromerträge Ihrer mehr als 20 Jahre alten Anlage noch bestmöglich.
Außerdem ist es Zeit, über den Tellerrand zu schauen. DerSpeicher optimiert nicht allein den Solarertrag, er hilft auch dabei, dasAngebot dynamischer Stromtarife optimal zu nutzen– indem er auch im Winter günstigen Strom, der durch Überschüsse entsteht, speichert.
So viel Speicherkapazität ist sinnvoll
Wann immer es um die Wirtschaftlichkeit eines Batteriespeichers in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage geht, steht dessenrichtige Größeim Fokus – stetsim Verhältnis zur Anlagenleistung. Ist der Speicher zu klein, erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch nicht optimal. Ist er zu groß, so ist die Investition unnötig teuer und rentiert sich auch nicht. Setzen Sie bei der Speichergröße auf ein gutesGleichgewicht zwischen Autarkie und Wirtschaftlichkeit.
DieStromspeicher-Inspektion 2021der htw Berlin gibt folgendeFaustformelnan, die sowohl für die Neuinstallation als auch für das Nachrüsten von Solarspeichern gelten:
- Ein Batteriespeicher ist nur bei einem ausreichenden Solarstromüberschuss sinnvoll.Das heißt, die PV-Leistung sollte mindestens 0,5 kWp je 1.000 kWh/a Stromverbrauch betragen.
- ImVerhältnis zur PV-Anlage sollte der Batteriespeicher nicht zu großsein. Demnach ist die nutzbare Speicherkapazität auf maximal 1,5 kWh je 1 kWp zu begrenzen.
- DieGröße des Batteriespeichers muss zum Stromverbrauch passen. Das ist der Fall, wenn dienutzbare Speicherkapazität maximal 1,5 kWh pro 1.000 kWh/Stromverbrauchbeträgt.
☛ Tipp: Wählen Sie zum Nachrüsten ein AC-gekoppeltes ("alternating current", nach dem Wechselrichter) System.
Kommentar: Clever handelt, wer speichert
Kaum hat sich der Schwerpunkt “Erhöhen des PV-Eigenverbrauchs” als Argument für einen zusätzlichen Stromspeicher etabliert, erweitern sich dessen Möglichkeiten schon: Um dasSpeichern sehr günstigen Stroms zu bestimmten Zeiten. Denn nun etablieren sich Anbieter dynamischer Stromtarife auf dem Markt, zum Beispiel Tibber, Ostrom oder Rabot. Außerdem sind alle größeren Stromversorger in Deutschland seit 2025 verpflichtet, mindestens einendynamischen Stromtarifanzubieten.
Dynamische Stromtarife bietenStrom zum aktuellen Börsenstrompreisan.Ist das Angebot durch ein hohes Aufgebot an Strom aus Wind und Sonne groß, ist dieser Strom sehr günstig.Wer ihn direkt nutzt, zum Beispiel zum Laden des eigenen E-Autos, profitiert davon. Eine Alternative ist, dengünstigen Börsenstrom in seinen Speicher zu laden, um ihn später zu nutzen. Das macht sich vor allem im Winter bezahlt. Dann ist sehr viel eigener Solarstrom rar – aber dafür weht der Wind und macht den Börsenstrom günstig. So rentiert sich der Batteriespeicher auch im Winter und Sie profitieren doppelt. Wenn Sie denn einen dynamischen Stromtarif nutzen, was absolut empfehlenswert ist.
Der Abschluss einesdynamischen Stromtarifs* ist denkbar einfach. Und mit ihm lassen sich die Stromkosten um bis zu 40 Prozent senken.
Mein Tipp:Wer bereits eine PV-Anlage betreibt, sollte aufrüsten. Und zwar mit einem Speicher, gleich ob ein stationärer Speicher oder ein E-Auto mit Vehicle-to-Home-Funktion und einem dynamischen Stromtarif.Denn diese Kombination ist zeitgemäß und die beste Möglichkeit, Strom und Geld zu sparen, die es jemals gab.
Gina Doormann, Fachredakteurin für Erneuerbare Energien.
Stromkosten sparen mit dem dynamischen Stromtarif von Rabot und DAA
Mit Rabot und DAAhaben Sie die Möglichkeit, einbesonders günstiges Angebotfür einen dynamischen Stromtarif abzuschließen. Er ist vor allem auf den Betrieb gemeinsam mit einer PV-Anlage ausgelegt. Im DAA-Tarif sparen Sie für ein halbes Jahr die Servicegebühr und profitieren von weiteren Boni. Und in erster Linie sparen Sie durch die Vorteile, die Ihnen ein dynamischer Stromtarif bietet. Ebenso dynamisch ist der Vertrag gestaltet: Sie können monatlich kündigen.
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