Ströer-Aktien unter Druck: Gesenkter Ausblick sorgt für Kurssturz
Die Papiere von Ströer erlebten am Freitag vorbörslich einen empfindlichen Rückschlag, nachdem der Werbevermarkter seine Prognosen nach unten korrigiert hatte. Auf der Handelsplattform Tradegate fielen die Aktien um 5,9 Prozent auf 36,80 Euro, was im Xetra-Handel den tiefsten Stand seit fast drei Jahren markiert. Seit Jahresbeginn verzeichneten die Anteilsscheine damit einen Rückgang von etwa 21 Prozent.
Ströer hat seine Jahresziele für Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) herabgesetzt. Als Gründe nannte das Unternehmen die anhaltenden geopolitischen und konjunkturellen Unsicherheiten, die auf den Geschäftserwartungen lasten.
JPMorgan-Analyst Marcus Diebel geht davon aus, dass die Reduzierung der Ziele die Markterwartungen für das operative Ergebnis im Jahr 2025 um etwa fünf Prozent nach unten korrigieren könnte. Trotz der kurzfristigen Herausforderungen sieht der Experte langfristig weiterhin Wachstumschancen für den Außenwerbespezialisten.

