Stratec revidiert Jahresprognose aufgrund von Magnet-Engpässen
Der Diagnostikkonzern Stratec sieht sich gezwungen, seine Ziele für das laufende Jahr herunterzuschrauben. Die angespannte Versorgungslage bei Magneten, insbesondere bei einem bestimmten Typus, zwingt das Unternehmen dazu, nach intensiven Gesprächen mit Lieferanten anzuerkennen, dass die benötigten Vormaterialien nicht in ausreichender Menge verfügbar sein werden. Dies wirkt sich negativ auf das ursprünglich geplante Produktionsvolumen für das vierte Quartal aus.
Zusätzlichen Druck üben die globalen Zollkonflikte aus, die für höhere Volatilität im Bestellverhalten, insbesondere im Bereich der Serviceteile und Verbrauchsmaterialien, sorgen. Als Reaktion auf diese Herausforderungen gab die Stratec-Aktie am Nachmittag um etwa vier Prozent nach.
Auf Grundlage dieser Gegebenheiten rechnet Stratec nun mit einem Umsatz auf Niveau des Vorjahres, anstatt der ursprünglich währungsbereinigten Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Bei der bereinigten operativen Marge (Ebit-Marge) wird nun das untere Ende der Spanne von zehn bis zwölf Prozent ins Visier genommen.
Als positive Faktoren für das vierte Quartal nennt das Unternehmen Skaleneffekte, Sparmaßnahmen und gesteigerte margenträchtige Entwicklungsumsätze, die die Profitabilität unterstützen sollen. In den ersten drei Quartalen gelang es Stratec dennoch, den Umsatz währungsbereinigt um 2,5 Prozent auf 175,6 Millionen Euro zu steigern, wie es laut vorläufiger Berechnungen heißt.
Die adjustierte Ebit-Marge fiel dabei um 1,5 Prozentpunkte und liegt voraussichtlich bei 7,3 Prozent. Weitere Details werden im anstehenden Quartalsbericht erwartet, der am 7. November veröffentlicht werden soll.

