Stillstand im Ölmarkt: Impulsarmer Wochenbeginn mit ruhigem Handel
Der Wochenbeginn am Ölmarkt zeigt sich freundlich, jedoch weitgehend ereignislos. Die Preise für die führenden Ölsorten blieben stabil, was auf einen impulsarmen Handel hinweist. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli wird aktuell mit 64,73 US-Dollar gehandelt, nur geringfügige 5 Cent weniger als zuvor. Die US-Sorte WTI verzeichnet einen minimalen Rückgang um 9 Cent, womit sich der Preis auf 61,44 Dollar beläuft.
In Ermangelung bedeutender Konjunkturdaten bleibt der Markt ohne klare Richtung. Zudem fällt der Handel in den USA aufgrund eines Feiertages weitgehend aus, was die Dynamik im weltweit größten Rohstoffmarkt weiter dämpft. Im Mittelpunkt bleibt die Förderpolitik des Ölverbunds Opec+.
Experten, darunter Warren Patterson von der ING Bank, erwarten eine erneute deutliche Anhebung des Angebots, wodurch der Ölmarkt in der zweiten Jahreshälfte gut versorgt sein dürfte. Medienberichte aus Kreisen der Opec+ deuten bereits auf eine mögliche Erhöhung der Produktionsmengen ab Juli hin, was in der Vorwoche zu spürbaren Preisschwankungen führte.

