Steinmeier stärkt Partnerschaft mit Ghana: Chancen für Wirtschaft und Diplomatie
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Afrika-Reise fort, nach einem kurzen Zwischenstopp in Kairo, und führt seine Mission in Ghana fort. In der Hauptstadt Accra wird er mit militärischen Ehren von Präsident John Mahama empfangen, gefolgt von einer Reihe politischer Gespräche. Ein weiteres Highlight seines Besuchs ist das Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und innovativen Start-ups aus Deutschland und Ghana.
Die historischen Bande zwischen Deutschland und Ghana, so Steinmeier in Kairo, übersteigen die wirtschaftlichen Aspekte und umfassen auch Kooperationen in Wissenschaft und Gesundheitswesen. Mit seiner Reise möchte er die Bemühungen Ghanas für regionale Stabilität und Frieden anerkennen und die politische Zusammenarbeit vertiefen.
Eine Wirtschaftsdelegation begleitet den Bundespräsidenten, um die Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur weiter auszubauen. Ghana, eine der bedeutendsten Volkswirtschaften Westafrikas, steht derzeit vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Wirtschaftskrise hat viele in die Armut gedrängt, während die hohe Staatsverschuldung und Inflation die Regierung unter Präsident Mahama vor erhebliche Probleme stellen. Dennoch bieten die zahlreichen Rohstoffe des Landes, darunter Öl, Gas, Kakao, Gold und Bauxit, reichlich Potenzial für wirtschaftliches Wachstum und internationale Zusammenarbeit.

