Starke Quartalsergebnisse beflügeln Bank of America und Citigroup
Die jüngsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten haben Bank of America und Citigroup im ersten Quartal einen erheblichen Auftrieb verliehen. Beide Finanzriesen meldeten einen starken Anstieg in ihrem Handelsgeschäft mit Aktien, Währungen, Rohstoffen und Anleihen. Bank of America verkündete vor Eröffnung der US-Börsen beeindruckende Zahlen, wobei der Konzernüberschuss im Jahresvergleich um 14 Prozent auf knapp sieben Milliarden Dollar (6,2 Milliarden Euro) anstieg. Auch die Erträge legten um sechs Prozent auf 27,4 Milliarden Dollar zu, was die Analystenerwartungen übertraf. Unternehmenschef Brian Moynihan lobte das Quartal als erfolgreich und betonte, dass ein gesteigerter Zins- und Provisionsüberschuss dazu beigetragen habe, die Bilanz positiv zu beeinflussen.
Citigroup konnte mit einem ähnlich beeindruckenden Wachstum aufwarten. Dank florierender Kapitalmarktaktivitäten und solider Leistungen in anderen Geschäftsbereichen verzeichnete die Bank einen Gewinnanstieg von rund 20 Prozent auf über vier Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotz gesunkener Kosten lag das Ergebnis leicht über den Erwartungen. Konzernchefin Jane Fraser sieht das Institut gut positioniert, um die Eigenkapitalrendite bis Ende des kommenden Jahres auf 10 bis 11 Prozent zu heben. Im ersten Quartal erreichte diese bereits 9,1 Prozent, was eine deutliche Steigerung zu den Vorjahreswerten darstellt. Teil ihrer Strategie ist der Abbau von 20.000 Stellen sowie die Reduzierung mehrerer Managementebenen.
Anleger zeigten sich von den starken Quartalsergebnissen überzeugt und griffen beherzt bei den Aktien der beiden Banken zu. Im S&P 100 zählten die Aktien von Bank of America mit einem Plus von gut vier Prozent und Citigroup mit rund drei Prozent zu den gefragtesten Wertpapieren.

