Starbucks vor Umbruch: Filialschließungen und Stellenabbau in Nordamerika
Starbucks, die renommierte Kaffeehauskette aus Seattle, zieht sich in Nordamerika teilweise zurück und streicht etwa 900 Stellen im nicht-betrieblichen Bereich. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden Strategieänderung, mit der das Unternehmen seine Ressourcen neu fokussieren und seine Geschäftslage verbessern möchte.
Betroffene Mitarbeiter sollen frühzeitig über den Stellenabbau informiert werden, während in den kommenden Tagen eine unbestimmte Anzahl von Filialschließungen im nordamerikanischen Raum angekündigt sind. Die Kaffeekette sieht sich gezwungen, einige Filialen aufgrund unzureichender finanzieller Performance oder eines mangelnden Kundenumfelds zu schließen.
In einer Mitteilung von CEO Brian Niccol heißt es, dass die jährliche Prüfung der Starbucks-Standorte ergeben habe, dass viele nicht den erwarteten Standard erreichen. Niccol, der seit einem Jahr bei Starbucks tätig ist, wird mit der Aufgabe betraut, die Marke neu auszurichten.
Seine Expertise als Sanierungsspezialist hatte sich bereits bei Chipotle als äußerst erfolgreich erwiesen. Trotz der Filialschließungen wird Starbucks das Geschäftsjahr mit rund 18.300 Standorten in Nordamerika abschließen, was einem Rückgang um 124 Standorte im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Damit geht der Konzern einen seltenen Schritt, da die Reduzierung der Filialanzahl innerhalb eines Geschäftsjahres für Starbucks ungewohnt ist. Das Unternehmen plant, den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen und Unterstützungspakete anzubieten.

