Star Wars Outlaws auf Switch 2: Docked stabil, Handheld wacklig – geleaktes Video zeigt, was wirklich drinsteckt
Noch bevor die offizielle galaktische Jagd auf der Nintendo Switch 2 in wenigen Tagen beginnt, hat ein YouTuber namens Mataleao offenbar eine frühe physische Kopie von Star Wars Outlaws in die Hände bekommen und damit für erhebliches Aufsehen gesorgt. In zwei aufschlussreichen Videos präsentiert er das mit Spannung erwartete Open-World-Abenteuer sowohl im stationären Docked-Modus als auch im mobilen Handheld-Betrieb. Diese vorzeitige Enthüllung gewährt uns einen ungeschönten und faszinierenden Einblick in die Leistungsfähigkeit des Titels auf Nintendos neuer Hardware und beantwortet die brennende Frage: Welche Kompromisse muss die Freiheit einer Gesetzlosen eingehen?
Ein Pakt zwischen Leistung und Optik
Im Docked-Modus, angeschlossen an einen großen Bildschirm, scheint die Switch-2-Version von Star Wars Outlaws einen beachtlichen Spagat zwischen Performance und visueller Wiedergabetreue zu vollführen. Zwar ist der grafische Downgrade im direkten Vergleich zu den hochgezüchteten Versionen für PC, PS5 und Xbox Series X/S unverkennbar, doch die relativ schwächere Hardware der Konsole schafft es dennoch, eine beeindruckende Optik auf den Bildschirm zu zaubern und dabei eine grundlegende Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde aufrechtzuerhalten. Die größten Opfer mussten jedoch bei den Texturdetails gebracht werden; einige Wände und Oberflächen wirken aufgrund niedrig aufgelöster Texturen leider erschreckend matschig und trüben den ansonsten soliden Eindruck.
Die Herausforderung des mobilen Abenteuers
Wechselt man in den Handheld-Modus, erleidet die visuelle Pracht einen deutlich spürbareren Einbruch, den selbst das hochwertige Display der Switch 2 nicht vollständig kompensieren kann. Die Bildrate scheint hier häufiger unter die magische 30-FPS-Grenze zu fallen, und es tauchen vermehrt grafische Artefakte auf. Diese könnten eine Folge des aggressiven DLSS-Upscalings sein, das notwendig ist, um das Spiel überhaupt mit akzeptablen Bildraten betreiben zu können. Besonders bei schnellen Reisen mit dem Speeder über weite Distanzen kommt es zu spürbaren Rucklern, was vermutlich auf das Nachladen neuer Kartenteile zurückzuführen ist. Auch die Sichtweite für Vegetation und der Detailgrad entfernter Objekte sind im mobilen Betrieb sichtbar reduziert.
Das Fazit: Spielbar, aber mit Abstrichen
Trotz der visuellen und performancetechnischen Downgrades lautet das erfreuliche Fazit: Star Wars Outlaws scheint auf der Switch 2 durchweg spielbar zu sein. Das User Interface und das HUD wurden klug angepasst, sodass sie auch auf dem kleineren Bildschirm der Handheld-Konsole stets gut lesbar bleiben. Die offizielle Ankündigung des Ports während einer Nintendo Direct versprach zudem Switch-2-spezifische Features wie optionale Touchscreen-Steuerungen und erfreulicherweise die Integration beider Erweiterungen, „A Pirate’s Fortune“ und „Wild Card“, direkt zum Start. Es ist ein Gesamtpaket, das Portabilität über makellose Grafik stellt.
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