Star Wars: Galactic Racer wird Podracing bieten, bestätigt Fuse Games CEO Matt Webster
Nach Star Wars: Fate of the Old Republic war es Star Wars: Galactic Racer, das auf den Game Awards 2025 die Herzen der Star Wars-Fans eroberte. Kein Wunder: Seit 1999s legendärem Star Wars Episode 1: Racer hat kein Racing-Titel mehr das Tempo und die Spannung der Podrennen eingefangen. Nun bestätigt Fuse Games CEO und Mitgründer Matt Webster gegenüber GamesRadar+, dass Podracing definitiv Teil des kommenden Titels sein wird. „Du kannst nicht wirklich eine Star Wars-Rennerfahrung machen und kein Podracing haben, oder?“, so Webster. Das Spiel, entwickelt von Ex-Burnout- und Need for Speed-Veteranen, erscheint 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC und verspricht mehr als nur Nostalgie: Multiple Fahrzeugtypen, verschiedene Geschwindigkeitsausdrücke und sowohl Solo- als auch Multiplayer-Modi sollen Spielern eine Vielfalt bieten, die über klassisches Podracing hinausgeht. Die Story folgt Shade, einem Piloten im Outer Rim, der „Rache und Ruhm“ in der Galactic League sucht.
Podracing als Kernfantasie neben Landspeedern und Speeder Bikes
Webster betont, dass Podracing ein „Höhepunkt von Geschwindigkeit und Rennen in der Star Wars-Galaxis“ sei und damit zur Kernfantasie gehört, ein Elite-Rennpilot in der Galactic League zu werden. Doch Fuse Games wollte mehr: „Als wir uns daran machten, Galactic Racer zu erschaffen, wollten wir uns auf mehrere Fahrzeugtypen und verschiedene Ausdrucksformen von Geschwindigkeit stützen, um Spielern eine Breite an Erfahrungen zu geben.“ Neben den klassischen Podracern umfasst das Lineup auch Lukes ikonischen Landspeeder aus A New Hope, der über Tatooines Dünen schwebte, sowie das Speeder Bike, das durch die berühmte Verfolgungsjagd in Return of the Jedi auf Endor unsterblich wurde. Der Reveal-Trailer zeigte weitere bemerkenswerte Repulsorlift-Vehikel, und es ist davon auszugehen, dass Fuse Games noch einige Überraschungsfahrzeuge in der Hinterhand hält. Die Vielfalt verspricht unterschiedliche Handling-Charakteristiken: Podracer bieten pure Geschwindigkeit und erfordern präzise Kontrolle ihrer zweimotorigen Konfiguration, während Speeder Bikes wendiger sind und enge Kurven durch Waldgebiete meistern müssen.
Kamera-Perspektiven als entscheidender Game-Feel-Faktor
Webster verrät, dass Fuse Games „eine enorme Menge an Aufwand“ in die Kamera-Arbeit investiert, da diese „so viel von unserem Game Feel bestimmt.“ Die Third-Person-Perspektive wird prominente Rolle spielen, doch weitere Ansichten bringen Spieler „näher ans Fahrzeug“ für „das Gefühl von Geschwindigkeit und natürlich das situative Bewusstsein, das Du bei engen Rennen brauchst.“ Auch eine First-Person-Ansicht ist implementiert – eine Notwendigkeit für jene, die maximale Immersion in den Cockpits von Podracern erleben wollen, wenn Felsen und Konkurrenten bei 800 Stundenkilometern vorbeifliegen. Diese Perspektiven-Vielfalt deutet auf sorgfältiges Design hin, das verschiedene Spielstile akkommodiert: Arcade-Racer mögen Third-Person für bessere Übersicht bevorzugen, während Sim-Racing-Enthusiasten die First-Person-Herausforderung suchen.
Outer Rim als gesetzloses Schauplatz mit Customization und PvP
Die Story von Galactic Racer spielt im Outer Rim nach dem Fall des Imperiums, als die Galaxis sich neu ordnet und gesetzlose Regionen zu Underground-Racing-Hotspots werden. Protagonist Shade tritt der Galactic League bei auf der Suche nach „Rache und Ruhm“ – ein narrativer Hook, der an klassische Racing-Geschichten wie Need for Speed oder Fast & Furious erinnert. Spieler können verschiedenste Repulsorcraft customizen, was vermutlich Performance-Upgrades, visuelle Anpassungen und möglicherweise Waffen-Loadouts umfasst. PvP-Matches versprechen kompetitive Action neben dem Story-Modus, mit Unterstützung für bis zu 12 Spieler laut offiziellen Angaben. Die Entwickler bei Fuse Games bringen beeindruckende Credentials mit: Viele arbeiteten an Criterion Games‘ Burnout-Serie, bekannt für rasante Arcade-Physik und spektakuläre Crashes, sowie an Need for Speed-Titeln. Diese DNA könnte Galactic Racer zu einem spirituellen Nachfolger nicht nur von Episode 1: Racer machen, sondern auch eine Arcade-Racing-Erfahrung liefern, die seit Jahren in der Star Wars-Franchise gefehlt hat.
Von Game Awards-Reveal zur 2026-Veröffentlichung auf allen Major Platforms
Der Reveal-Trailer auf den Game Awards 2025 zeigte spektakuläres Gameplay mit atemberaubenden Visuals, die von Unreal Engine 5 angetrieben scheinen – glühende Triebwerke, dynamische Lichteffekte bei Warp-Geschwindigkeiten, detaillierte Umgebungen von Wüstenplaneten bis zu futuristischen Städten. Die geplante Veröffentlichung 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC positioniert Galactic Racer als potenziell generationsdefinierenden Star Wars-Titel, falls Fuse Games die Balance zwischen Nostalgie und Innovation trifft. Die Frage bleibt, ob das Spiel die legendäre N64-Ära von Episode 1: Racer übertreffen oder zumindest gleichziehen kann – ein hoher Standard, der 27 Jahre später noch immer als Benchmark gilt. Das Fehlen einer Switch-Version ist bemerkenswert, deutet aber auf technische Ambitionen hin, die Nintendos Hardware nicht stemmen kann.


