Stahlwerte im Aufwind: Kepler-Studie sorgt für positive Marktentwicklung
Eine aufsehenerregende Branchenstudie von Kepler Cheuvreux hat am Montag dazu geführt, dass Stahlaktien sich teilweise dem negativen Gesamttrend des Marktes entziehen konnten. Im Fokus stehen hierbei insbesondere die Papiere von Salzgitter und Thyssenkrupp, die nach einer vorangegangenen Korrektur um mehr als ein Prozent zulegen konnten.
Analyst Boris Bourdet spricht in seiner Einschätzung eine klare Kaufempfehlung für diese Werte aus. Bourdet hebt hervor, dass der sogenannte "Handelskrieg" unter Trump nicht nur die Stahlpreise in den USA nach oben getrieben hat, sondern auch in Europa zu einer verstärkten Investitionstätigkeit und zu Schutzmaßnahmen führte. Gelder fließen vermehrt in rüstungs- und infrastrukturabhängige Sektoren, was dem Stahlmarkt zugutekommt.
Darüber hinaus besteht die Hoffnung, dass China gegen das derzeitige Überangebot an Stahl vorgeht, das auf den Weltmarkt drückt. Hervorzuheben ist, dass die Aktien von Thyssenkrupp kürzlich ihren höchsten Stand seit 2021 erreichten, bevor sie um etwa 18 Prozent fielen. Auch Salzgitter verzeichnete einen ähnlichen Rückgang seit ihrem Höchststand Anfang 2024.
Diese Rücksetzer bieten nach Ansicht von Analysten eine attraktive Einstiegschance für Anleger.

