Stärkung der Geheimdienstkooperation: Dobrindt setzt auf US-Partnerschaft
In der jüngsten Debatte um internationale Geheimdienstkooperationen hat sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt klar für eine Fortsetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen. Laut Dobrindt sei es essenziell, die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten weiterhin zu pflegen und zu schützen, unabhängig von der aktuellen politischen Lage oder der Kritik, die sich zum Teil gegen die US-amerikanische Administration und deren Präsidenten Donald Trump richtet. "Die USA sind und bleiben unser Partner", betonte der CSU-Politiker in einem Gespräch mit der "Augsburger Allgemeinen".
Darüber hinaus plant Dobrindt, die heimischen Geheimdienste in Deutschland substanziell zu stärken. Der Verfassungsschutz solle sich, nach seinen Worten, zu einem "echten Geheimdienst" entwickeln, ausgestattet mit effektiven und operativen Fähigkeiten.
In diesem Zuge strebt Dobrindt an, die Zusammenarbeit nicht nur mit den USA, sondern auch mit anderen internationalen Nachrichtendiensten, darunter die israelischen, deutlich zu intensivieren. Mit diesen Maßnahmen will er die Sicherheit und Effektivität der deutschen Geheimdienstlandschaft erhöhen.

