Stabilus: Verhaltener Optimismus trotz gesenkter Dividendenausschüttung
Der Automobilzulieferer Stabilus wagt einen vorsichtigen Blick in die Zukunft und prognostiziert für das bis September 2026 laufende Geschäftsjahr einen stabilen, wenn auch nicht unbedingt steigenden Umsatz. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr hat das Unternehmen die Dividende deutlich gekürzt: Aktionäre dürfen sich auf 0,35 Euro je Aktie freuen – eine spürbare Reduzierung im Vergleich zu den 1,15 Euro des Vorjahres.
Konzernchef Michael Büchsner hebt für das kommende Geschäftsjahr vorsichtig das Umsatzpotenzial hervor, das sich in einer Bandbreite von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro bewegt. Im zuletzt abgeschlossenen Jahr wurde ein Umsatz von knapp 1,3 Milliarden Euro erzielt. Diese Prognose liegt unter den Erwartungen der Analysten von Bloomberg, die ursprünglich von einem leichten Umsatzwachstum ausgingen. Der Rückgang der Dividende wurde ebenfalls mit Enttäuschung aufgenommen.
In Bezug auf die operative Profitabilität strebt Stabilus eine Ebit-Marge von 10 bis 12 Prozent an, was die durchschnittlichen Erwartungen der Experten von 11,7 Prozent leicht verfehlt, obgleich es eine Steigerung zum Vorjahr darstellt, in dem die Marge bei 11 Prozent lag. Ein bereinigter freier Barmittelfluss zwischen 80 und 110 Millionen Euro wird in Aussicht gestellt. Diese Aussichten spiegeln das herausfordernde Marktumfeld wider, in dem sich das Unternehmen befindet, und die im November veröffentlichten Eckdaten für das Geschäftsjahr 2024/25 sind nun bestätigt.

