Stabile Gemeinschaftswährung trotz US-Arbeitsmarktwirren
Der Euro zeigte sich am Mittwoch im späten US-Devisenhandel weitgehend unverändert. Mit einem Kurs von 1,1664 US-Dollar verharrte die Gemeinschaftswährung auf dem Niveau des späten europäischen Währungsgeschäfts. Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs leicht erhöht auf 1,1653 Dollar, im Vergleich zu 1,1646 Dollar am Vortag. Dies entspricht einem Kurs von 0,8581 Euro für einen Dollar, leicht gesunken von 0,8587 Euro.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Euro durch neue US-Arbeitsmarktdaten. Die Anzahl der offenen Stellen verzeichnete im Juli den niedrigsten Wert seit über einem Jahr. Marktbeobachter richten nun gespannt ihren Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht für August, der am Freitag erwartet wird.
Der Bericht für Juli enttäuschte zuvor erheblich, da die Zahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben und frühere Daten nach unten korrigiert wurden. Diese Entwicklungen führten zu einer ungewöhnlichen Reaktion von US-Präsident Donald Trump, der die Leiterin der zuständigen Statistikbehörde entließ.

