SPD-Chef Klingbeil betont dualen Ansatz in der Ukraine-Politik
Lars Klingbeil, der Vorsitzende der SPD, hat sich klar von einem kürzlich veröffentlichten Grundsatzpapier mehrerer SPD-Politiker distanziert, das eine Neuausrichtung der Verteidigungspolitik sowie Dialoggespräche mit Russland fordert. In einer Live-Diskussion mit Kevin Kühnert auf Instagram äußerte Klingbeil seine konträre Haltung zu mehreren Thesen des 'Manifests'.
Für ihn stehe fest: Die Unterstützung der Ukraine bedarf keiner Umkehr. Klingbeil hob hervor, dass Deutschland sich nicht zwischen militärischer Unterstützung für die Ukraine und diplomatischen Bestrebungen entscheiden müsse. Beide Aspekte seien nicht gegensätzlich, sondern stellten zwei zusammengehörige Facetten dar.
Der SPD-Chef unterstrich zudem, dass sowohl die Partei als auch die Gesellschaft offen für Diskussionen sein sollten. Kritische Gespräche darüber, wie die beste Unterstützung für die Ukraine aussehen könne, seien notwendig und auszuhalten.

