Spannungen zwischen Russland und der Ukraine eskalieren in der Nacht
In einer zunehmend angespannten Nacht stiegen die Drohnenangriffe zwischen Russland und der Ukraine zu einem tragischen Höhepunkt an. Die südrussische Stadt Rostow wurde durch ukrainische Angriffe schwer getroffen: Vier Verletzte verzeichnete der regionale Gouverneur Juri Sljussar, zahlreiche Feuer brachen in mehreren Wohngebäuden aus, und ein Mensch verlor sein Leben. Zudem kam es zu schwerwiegenden Bränden im Industriegebiet – Meldungen, deren unabhängige Bestätigung aussteht.
Auch die Region Belgorod blieb nicht verschont. Ein Drohnenangriff führte im kleinen Dorf Sosuli zum Tod einer Frau, und in der Stadt Schebekino starb ein Mann infolge einer Drohnenexplosion. Diese Vorfälle unterstreichen die eskalierende Bedrohung der Zivilbevölkerung.
Währenddessen intensivierte Russland – bei eisigen Temperaturen – seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. In der Stadt Krywyj Rih im Südosten des Landes führten russische Streitkräfte gezielt Attacken auf die zivile Infrastruktur aus, was erhebliche Notabschaltungen von Strom und Fernwärme verursachte. 45.000 Kunden waren betroffen, doch stabilisierte sich die Lage bis zum Morgen, so Militärverwaltungschef Olexander Wilkul.
Seit nunmehr fast vier Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen die russische Aggression und greift dabei auch russische Ziele an. Trotz dieser Gegenangriffe bleibt der Schaden, den die russischen Angriffe in der Ukraine anrichten, massiv und unverhältnismäßig schwer.

