Spannungen im Nahen Osten: Ayatollah Chamenei widerspricht Trumps Forderungen
Ayatollah Ali Chamenei, Oberster Führer des Irans, hat die jüngste Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer bedingungslosen Kapitulation entschieden zurückgewiesen, wie aus Berichten der Staatsmedien hervorgeht. In einer im Fernsehen vorgelesenen Ansprache betonte Chamenei den Widerstand des iranischen Volkes gegen sowohl einen erzwungenen Krieg als auch einen erzwungenen Frieden.
Angesichts der Drohungen warnte Chamenei die USA eindringlich vor einem militärischen Eingreifen in den Konflikt, da dies irreparablen Schaden anrichten würde. In einem bislang ungewöhnlichen Schritt wurde Chameneis Ansprache zunächst ohne Bild und Ton ausgestrahlt, was Spekulationen über seine mögliche Ablösung befeuerte.
Schließlich wurde eine Videoaufzeichnung veröffentlicht, die den Ayatollah an einem unbekannten Ort zeigt. US-Präsident Trump seinerseits hatte zuvor über die Plattform Truth Social in markantem Tonfall Chamenei gewarnt.
Er behauptete, der Aufenthaltsort des Obersten Führers sei bekannt und stellte in Aussicht, ihn derzeit jedoch nicht zu attackieren. Zuletzt zeigte sich Trump besorgt über mögliche Raketenangriffe auf US-Zivilisten oder Militärangehörige und unterstrich, dass die Geduld der Vereinigten Staaten schwindet. Er forderte den Iran in großen Lettern zur bedingungslosen Kapitulation auf.

