So werden Acrylglasdrucke richtig aufgehängt
Große Fotoausdrucke liegen im Trend. Es gibt zunehmend mehr Personen, die ihre besten Fotoaufnahmen in großen Formaten ausdrucken lassen, damit die Bilder im Anschluss die Wände ihrer Wohnzimmer zieren. Hierbei ist festzustellen, dass sich der klassische Posterdruck auf dem Rückmarsch befindet. Poster sind zwar groß und außerdem preiswert, allerdings wirken sie nicht gerade elegant. Je nach Art der Aufnahme sowie auch der Einrichtung des jeweiligen Raums ist es manchmal besser, sich für eine andere Druckvariante zu entscheiden.
Besonders der Druck auf Glas oder Acrylglas erfreut sich mittlerweile einer sehr großen Beliebtheit. Bei beiden Varianten verhält es sich so, dass das Foto direkt auf die Rückseite der Platte gedruckt wird. Auf diese Weise entsteht ein toller Effekt: Die Farben kommen besonders intensiv zur Geltung und zugleich hat man auf der Oberfläche einen besonders schönen und vor allem auch gleichmäßigen Glanz. Abgesehen davon sehen die Glasdrucke auch sehr schön aus: Die Bilder sind bestens geschützt und verfügen dennoch über keinen zusätzlichen Rahmen. So lässt sich die eigentliche Aufnahme schön in den Mittelpunkt stellen.
Entsprechende Drucke sind heutzutage vergleichsweise leicht erhältlich. Es existiert eine ganze Reihe an Druckanbietern, die sich in der Lage befinden, diese Art von Fotodruck zu realisieren. Die Abwicklung erfolgt im Regelfall über das Internet. Die Fotodateien werden einfach hochgeladen. Anschließend geht das Bild in den Druck und wird danach auf dem Postweg versendet. Wer ein Foto auf Glas drucken möchte, kann beispielsweise bei MyPoster.de zu guten Konditionen ordern.
Interessenten, die diesen Weg einschlagen bzw. entsprechende Drucke ausprobieren möchten, sollten sich aber schon vorher gut überlegen, wie sie ihre Bilder später aufhängen möchten. Acrylglasbilder aufzuhängen ist ohne entsprechendes Hintergrundwissen gar nicht so leicht. Das Problem ist die Konstruktionsweise. Aufgrund der Druckart gibt es auf der Rückseite keine Halterungen, wie man sie beispielsweise von Bilderrahmen her kennt. Es muss daher auf eine andere Lösung gesetzt werden.
Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten, welche letztlich gewählt wird, hängt vom Gewicht des Bildes kleine und mittlere Bilder werden im Regelfall einfach nur an die Wand geklebt. Es gibt spezielle Klebesets, die aus Halterungen und Klebestreifen bestehen. Die Halterungen werden in die Wandgeschraubt und anschließend mit den Klebestreifen bestückt. Anschließend klebt man das Bild direkt auf. Gute Klebestreifen stellen sicher, dass die Bilder sehr gut halten. Das Tolle an dieser Variante: Weder von vorne noch von den Seiten ist etwas zu sehen. Es entsteht der Eindruck als würde das Bild direkt vor der Wand schweben.
Bei sehr großen Ausdrucken muss wegen des deutlich höheren Gewichts anders verfahren werden. Dann wird auf Halterungen zurückgegriffen, mit denen man das Bild direkt an der Wand verschraubt. Direkt im Druck bzw. an den Ecken der Acrylglasplatten befinden sich kleine Löcher für die Halterungen. Sie gestatten eine sichere Fixierung, die nicht aufdränglich ist und somit die Bildkomposition auch nicht stört.

