Slalom in Kitzbühel: Live-Übertragung und Favoriten im Hahnenkamm-Finale
Der Hahnenkamm-Weltcup in Kitzbühel erreicht seinen Höhepunkt. Nach Siegen von Marco Odermatt im Super-G und Giovanni Franzoni in der Abfahrt steht heute der Slalom an. Der erste Durchgang führte Loic Meillard an die Spitze, der zweite Lauf startet um 13:30 Uhr. Fans können das Spektakel live bei der ARD im Fernsehen und in der Mediathek verfolgen. Eurosport 2 sowie die Streams bei discovery+ und HBO Max bieten Alternativen, da die Australian Open den Free-TV-Einsatz einschränken.
Die Rennen vom 23. bis 25. Januar ziehen seit 86 Jahren Tausende Zuschauer an. Die legendäre Streif-Piste mit ihren extremen Gefällen fordert die Fahrer bis an die Grenzen. Odermatt gewann den Super-G am Donnerstag mit minimalem Vorsprung vor Landsmann Franjo von Allmen, Stefan Babinsky sicherte Österreich Platz drei. Franzoni überzeugte am Freitag in der Abfahrt und bezwang Odermatt um Haaresbreite. Überraschend podiumsfähig: Frankreichs Maxence Muzaton auf Rang drei, Luis Voigt knockte mit hoher Startnummer in die Top Ten.
Slalom-Herausforderer und Formfragen
Im Slalom jagen die Athleten nach Podestplätzen. Linus Straßer triumphierte 2024 hier, doch in diesem Winter fehlt ihm der Biss – kein Podium bisher. Norwegens Atle Lie McGrath, Frankreichs Paco Rassat, Brasiliens Lucas Braathen und Vorjahressieger Clement Noel dominieren kürzlich. Dramatische Momente prägen die Historie: Aleksander Aamodt Kilde rettete sich 2023 bei 100 km/h mit gebrochener Hand und nur einem Ski. Ähnlich akrobatisch: Adrian Smiseth Sejersted, der nach einem Luftsalto Fünfter wurde.
Die Streif: Technik und Tempo auf 3,3 Kilometern
Die Abfahrt umfasst 3,3 Kilometer und 860 Höhenmeter. Fast zehn Kilometer Fangnetze schützen vor Stürzen. Die Mausefalle mit 85 Prozent Gefälle katapultiert die Fahrer auf bis zu 140 km/h – Sprünge bis 60 Meter inklusive. Im Karussell halten sie 3,1 g Fliehkräfte aus, bevor der Steilhang mit enger Rechtskurve folgt.
Weiter geht's durch Brückenschuss und Gschöss, wo Gleitfähigkeiten zählen. Die Alte Schneise leitet zum Seidlalmsprung über, mit Drehung nach rechts in die Kurve. Lärchenschuss, Hausbergkante und Querfahrt shaken bei 100 km/h durch. Der Zielsprung bei 150 km/h führt ins Stadion.
- Mausefalle: 51 Prozent Hang, neun Sekunden nach Start.
- Karussell: Entscheidender Schwung vor Steilhang.
- Zielsprung: Finale bei Höchstgeschwindigkeit.
Perfekte Carving-Technik und Körperkontrolle machen den Unterschied – wie Straßer in Exklusiv-Interviews betont.

