Silent Hill f holt Famitsus Top‑Wertung, erste Angaben zur Spielzeit
Das erste offizielle Urteil zu Konamis mit Hochspannung erwartetem Silent Hill f ist gefallen, und es kommt aus den heiligen Hallen des renommierten japanischen Magazins Famitsu. Mit einer überwältigenden Wertung von 36 von 40 möglichen Punkten – viermal die herausragende Note 9 – erklimmt der neueste Hauptteil der Saga den Kritiker-Olymp und sichert sich den Titel des bestbewerteten Spiels der gesamten Reihe in der Publikationshistorie. Selbst das gefeierte Remake von Silent Hill 2 aus dem Vorjahr muss sich mit 35 Punkten knapp geschlagen geben.
Eine Symphonie der Beklemmung
Im jüngsten Zeugnis der japanischen Kritikerlegende wurden vor allem die audiovisuelle Gestaltung und die erdrückende Atmosphäre mit Lobeshymnen überhäuft. Die immersive Stimmung, getragen von einem meisterhaften Sounddesign und einer surrealen Grafik, erzeugt eine sogartige Anziehungskraft, die es laut den Testern schier unmöglich macht, den Controller aus der Hand zu legen. Es ist die tiefgründige, narrative Mysterik, die sich wie ein roter Faden durch das Erlebnis zieht und eine konstante, unheilvolle Spannung aufbaut. Die Welt von Silent Hill f scheint dich nicht nur visuell, sondern auch psychologisch vollständig zu vereinnahmen.
Überraschend brutale Effizienz
Besonders hervorgehoben wurde ein Aspekt, der in der Vergangenheit der Serie oft für Diskussionen sorgte: das Kampfsystem. Die Auseinandersetzungen werden als „überraschend befriedigend“ beschrieben, insbesondere wenn es gelingt, die feindlichen Angriffe mit präzisen Kontern zu parieren. Diese Mechanik verleiht den Gefechten eine taktische Tiefe und ein Gefühl der gelungenen Selbstverteidigung. Allerdings geht diese Befriedigung Hand in Hand mit einer knackigen Herausforderung. Selbst auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden könnten Spieler, die mit Action-Elementen zu kämpfen haben, an ihre Grenzen stoßen, was den Horroraspekt des Überlebens nochmals unterstreicht.
Zwölf Stunden purer Wahnsinn
Konami bestätigte bereits mehrere unterschiedliche Enden, einschließlich der Rückkehr des legendären UFO-Endings, sowie einen New-Game-Plus-Modus, der neue Inhalte und sogar zusätzliche Filmsequenzen freischaltet. Die durchschnittliche Spieldauer für einen Durchgang wird auf etwa 12 bis 13 Stunden beziffert – eine Zeitspanne, die offenbar ausreicht, um die Psyche nachhaltig zu erschüttern. Einer der Rezensenten gab zu Protokoll, dass er sich während seiner Reise durch den albtraumhaften Titel „zeitweise komplett gebrochen gefühlt“ habe. Ein größeres Kompliment kann es für ein Spiel, das sich dem psychologischen Horror verschrieben hat, wohl kaum geben. Die Pforten zur Hölle öffnen sich am 25. September.
Silent Hill f
Eine neue Geschichte im Japan der 1960er Jahre: In der abgelegenen Bergstadt Ebisugaoka führt die Teenagerin Shimizu Hinako ein unscheinbares Leben – bis ein dichter Nebel herabsteigt und ihr einst vertrautes Zuhause in einen verlassenen und erschreckenden Ort verwandelt.


