Silberjagd mit Hightech: Silver One reist mit Drohne und Radar nach Arizona

Silver One Resources erweitert seine Explorationsarbeiten im Phoenix Silver-Projekt in Arizona durch den Einsatz modernster drohnengestützter Magnetometrie und Bodenradar. Diese technologischen Methoden sollen helfen, die Lagerung hochgradigen Silbers im Gebiet 417 und bei der historischen Mine Mexican genauer zu analysieren. Zuvor durchgeführte Bohrungen hatten 3.800 g/t Silber und 0,97 % Kupfer auf 0,35 m ergeben, jedoch fehlte der Nachweis massiver nativer Silbermineralisierungen. Die neuen Untersuchungen sollen diese hochgradigen Silbertaschen als Linsen und Ausläufer in mineralisierten Strukturen präziser bestimmen.
Magnetometrie identifiziert lineare Strukturen wie Adern und Gänge, die mit Silbermineralisierungen zusammenhängen könnten. Bodendurchdringungsradar (GPR) kommt hinzu, um unterirdische Metallstrukturen und alte Bergwerksanlagen aufzudecken. Die Technologie nutzt elektromagnetische Wellen, um metallische Massen und geologische Veränderungen zu kartieren – ein Prozess, der durch bestimmte Bodenverhältnisse beeinträchtigt werden kann.
Sollten die Untersuchungen zufriedenstellende Ergebnisse liefern, plant Silver One die Ausweitung der Arbeiten auf das Gebiet Nuggets North und den Einsatz weiterer Erkundungstechniken wie Gravitationsuntersuchungen. Aktuell laufen bereits elektromagnetische Untersuchungen zu Porphyr-Kupfer-Zielen im südlichen Konzessionsgebiet, deren Abschluss für Anfang 2026 erwartet wird. Silver One bleibt also weiterhin entschlossen, in einem der potenzialreichsten Silberprojekte der Region tiefer zu bohren, was möglicherweise zu noch spektakuläreren Funden führen könnte.

