Siemens Energy gibt Staatshilfe zurück und öffnet Dividendentüren
Siemens Energy hat ein deutliches Zeichen wirtschaftlicher Stabilität gesetzt, indem es die zuvor in der Krise erforderlichen Bund-Garantien von 11 Milliarden Euro zurückgegeben hat. Eine neue Vereinbarung über 9 Milliarden Euro wurde mit Unterstützung von 23 Banken abgeschlossen und kommt ohne staatliche Rückendeckung aus. Diese Entwicklung markiert einen Wendepunkt für das Unternehmen, das sich in der Vergangenheit erheblichen Herausforderungen in seiner Windsparte gegenüber sah.
Die finanzielle Erholung zeichnet sich durch spürbare Verbesserungen in Margen und Cashflow aus. Diese Erfolge ermöglichen es Siemens Energy, die staatliche Unterstützung noch vor Ablauf des Geschäftsjahres abzuschütteln und sich auf eine nachhaltige Gewinnkurve zu konzentrieren. Finanzchefin Maria Ferraro betonte die positive Marktentwicklung, die zur Stärkung der Unternehmensbilanz beitrug.
Die Rückzahlung der Bund-Garantien hat zudem weitreichende Auswirkungen für die Aktionäre von Siemens Energy. War während der Zeit der Bundesunterstützung die Ausschüttung von Dividenden untersagt, so eröffnet sich mit der Ablösung nun die Aussicht auf zukünftige Dividendenzahlungen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr, das im Oktober beginnt, sind die Weichen hierfür gestellt, sodass 2027 die erste Dividendenzahlung erfolgen könnte, falls die positive Geschäftsentwicklung anhält.

