Siemens: Aufwärtskorrektur der Prognose dank robustem Start ins Geschäftsjahr
Der Münchener Technologiekonzern Siemens verkündet optimistischere Ziele zu Beginn des Geschäftsjahres 2025/26, das im September endet. Die entscheidende Kennzahl für das Unternehmen, das Ergebnis je Aktie vor spezifischen Kaufpreiseffekten, soll nun in einem Bereich von 10,70 bis 11,10 Euro liegen. Zuvor hatte die Prognose bei 10,40 bis 11,00 Euro gelegen.
Der Umsatz soll weiterhin zwischen sechs und acht Prozent auf vergleichbarer Basis steigen, wobei Effekte durch Währungen und das Portfolio unberücksichtigt bleiben. Ein starker Euro bleibt eine Herausforderung. Im ersten Quartal glänzte Siemens mit beachtlichen Zuwächsen in den Bereichen Digitalgeschäft, Smart Infrastructure und der Zugsparte Mobility.
Der Auftragseingang verzeichnete auf vergleichbarer Basis ein Plus von zehn Prozent und erreichte 21,4 Milliarden Euro, während der Umsatz um acht Prozent auf 19,1 Milliarden Euro anstieg. Besonders positiv überraschte das Ergebnis des industriellen Geschäfts mit einem Anstieg um 15 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Die Sparte Digital Industries stach besonders hervor, doch auch andere Kernbereiche zeigten bemerkenswerte Fortschritte.
Trotz des gesunkenen Nettoergebnisses von 2,2 Milliarden Euro, 43 Prozent weniger als im Vorjahr, blieb der Konzern auf Kurs. Das vorangegangene Jahr war durch den lukrativen Verkauf der Sparte Innomotics geprägt. Bereinigt zeigt sich dennoch ein Anstieg des Ergebnisses je Aktie vor bestimmten Kaufpreiseffekten von 2,22 auf 2,80 Euro.

