SFC Energy richtet Fokus auf Effizienzsteigerung und internationale Expansion
Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy sieht sich aufgrund rückläufiger Gewinne zu Kostensenkungen gezwungen und hat bereits entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um die Ertragskraft zu stärken. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen, Investitionen und IT-Projekte zu priorisieren, ohne dabei jedoch konkrete Einzelheiten preiszugeben. Die Kernmärkte sieht SFC als stabil an. Zusätzliche Wachstumsanreize möchte das Unternehmen durch regionale Expansion sowie Übernahmen in den USA und Südostasien schaffen.
Im Juli präsentierte SFC vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr und berichtete von sinkenden Ergebnissen. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld sowie die Handelszölle der USA führten bei Kunden zu Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen. Gleichfalls wirkten sich ungünstige Wechselkurseffekte und gestiegene Kosten belastend aus. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich auf 4,6 Millionen Euro, nahezu halbiert im Vergleich zum Vorjahr. Der verbleibende Gewinn betrug knapp 0,3 Millionen Euro, gegenüber 5,8 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz verzeichnete jedoch ein Plus von 3,9 Prozent auf 73,6 Millionen Euro.
Trotz der gesenkten Jahresprognose Ende Juli, bleibt die strategische Ausrichtung des Unternehmens unverändert. In den ersten Wochen des dritten Quartals konnte SFC in den USA, Kanada und Europa Auftragseingänge von rund 14 Millionen Euro verbuchen.

