Selenskyj verlässt Kanzleramt nach Marathon-Gesprächen
Nach intensiven Gesprächen mit einer US-amerikanischen Delegation hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj das Berliner Kanzleramt verlassen. Beobachtet wurde dies von einem Fotografen der Deutschen Presse-Agentur, welcher berichtete, dass Selenskyj nach ungefähr fünfeinhalb Stunden das Gebäude verließ. Aus informierten Kreisen der deutschen Regierung wurde bestätigt, dass noch unklar sei, ob die Verhandlungen zwischen den US-Vertretern und den Ukrainern fortgesetzt werden.
Interessanterweise hatte Bundeskanzler Friedrich Merz die Regierungszentrale bereits vor Selenskyj verlassen. Dabei blieb die Frage offen, ob und in welcher Form die komplizierten Gespräche am Montag wieder aufgenommen werden. Im Zentrum der Diskussionen standen die von Russland geforderten Gebietsabtretungen, Sicherheitsgarantien für Kiew sowie die Diskussion über die eingefrorenen Vermögenswerte der russischen Zentralbank in der EU.

