Selenskyj fordert EU-Beitritt mit festem Datum für die Ukraine
In einer ambitionierten Forderung hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj klargestellt, dass ein Friedensabkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs unbedingt ein konkretes Datum für den EU-Beitritt der Ukraine enthalten sollte. Laut Selenskyj ist es essenziell, dass die Ukraine bis zum Jahr 2027 die notwendigen Voraussetzungen für einen EU-Beitritt erfüllt. Diese strategische Zielsetzung teilte er über soziale Medien mit und betonte die Bedeutung, zumindest die wichtigsten Schritte auf diesem Weg zu erreichen.
Der ukrainische Staatschef pocht auf ein klar definiertes Datum innerhalb eines möglichen Abkommens, das von den USA, Russland, der Ukraine und Europa unterzeichnet werden soll. Ohne eine solche Festlegung befürchtet Selenskyj, dass Russland den Beitrittsprozess hinter den Kulissen über europäische Vertreter sabotieren könnte. Aus seiner Sicht stellt die EU-Mitgliedschaft eine entscheidende Sicherheitsgarantie für die Ukraine dar.
Bereits Ende Januar hatte Selenskyj den EU-Beitritt seines Landes für 2027 ins Spiel gebracht, trotz der Skepsis, die in Teilen Europas herrscht. Er argumentiert, dass die Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union nicht nur für sein Land, sondern für ganz Europa eine wesentliche Sicherheitsgarantie darstellt. In dieser kritischen Phase verteidigt sich die Ukraine mit Unterstützung westlicher Partner gegen die anhaltende Aggression Russlands, die seit fast vier Jahren andauert.

