Schweiz unter Zugzwang: USA setzen Frist für Zollabkommen
Die Vereinigten Staaten erhöhen den diplomatischen Druck auf die Schweiz, indem sie in den Handelsbeziehungen mit einer klaren Frist Vorgaben machen. Bis zum 31. März soll ein rechtlich verbindliches Abkommen zur Zollregelung mit der Schweiz ausgehandelt werden. Sollte diese Frist ergebnislos verstreichen, behält sich die US-Regierung das Recht vor, die bereits festgelegte Senkung der Strafzölle zu überprüfen und möglicherweise rückgängig zu machen.
Diese Informationen wurden im „Federal Register“ veröffentlicht, dem offiziellen Amtsblatt des Handelsbeauftragten der USA, nachdem CH Media darüber berichtete. Auch die schweizerische Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat sich inzwischen an das schweizerische Wirtschaftsdepartement gewandt, um weitere Auskünfte zu erlangen.
Das vorgesehene Abkommen sieht eine rückwirkende Reduzierung der geltenden Strafzölle von 39 Prozent auf 15 Prozent vor, jedoch mit der ausdrücklichen Bedingung, dass die am 14. November getroffene Absichtserklärung zügig in ein bilaterales Abkommen überführt wird.

