Schwankungsarme Wochenstart: Euro und Yen trotzen politischen Turbulenzen
Der Euro zeigt sich zum Wochenauftakt stabil, mit einem Wechselkurs von 1,1630 US-Dollar, nahezu identisch zum Vorwochenschluss. In der Eurozone und den USA fehlen zu Wochenbeginn wesentliche Wirtschaftsdaten, die den Märkten Impulse geben könnten.
Nach den deutlichen Bewegungen der Vorwoche, ausgelöst durch Medienberichte über eine mögliche Absetzung von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, gefolgt von einem Dementi durch US-Präsident Donald Trump, beruhigt sich der Euro vorerst. Diese Ereignisse hatten kurzfristig für erhebliche Schwankungen gesorgt.
Der japanische Yen zeigt sich ebenfalls unbeeindruckt von der Niederlage der Koalition unter Ministerpräsident Shigeru Ishiba bei den Oberhauswahlen. Die Regierungskoalition aus LDP und Komeito verfehlte ihr Ziel, die für die Mehrheit benötigten 50 Sitze zu gewinnen, was die politische Lage Japans, einer führenden Wirtschaftsnation und Mitglied der G7-Gruppe, instabiler erscheinen lässt.
Bereits im Oktober hatte Ishibas Koalition die Mehrheit im Unterhaus verloren, was sie zur Minderheitsregierung machte.

