Schwankungen bei US-Staatsanleihen: Handelsspannungen und diplomatische Gespräche
Die Kurse der US-Staatsanleihen verzeichneten zum Wochenbeginn eine Abwärtsbewegung. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen, bekannt als T-Note-Future, sank um 0,17 Prozent auf 110,80 Punkte. Folglich kletterte die Rendite dieser Papiere auf 4,41 Prozent.
Die jüngste Einigung zwischen den USA und der EU über einen Basiszollsatz von 15 Prozent auf einen Großteil der EU-Importe in die Vereinigten Staaten lastet etwas auf den als sicher geltenden Staatsanleihen. Derweil bleibt eine umfassende Handelseinigung der USA mit China sowie weiteren Ländern noch aus. Treffen zwischen US-Finanzminister Scott Bessent und hochrangigen chinesischen Funktionären werden in Stockholm fortgesetzt.
Eine gewisse Unruhe erzeugte auch die Ankündigung neuer Zölle durch US-Präsident Donald Trump. In seinen Bemühungen, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden, erhöht Trump den Druck auf Russland. Während eines Treffens mit dem britischen Premierminister Keir Starmer erklärte er, die Frist für drastisch höhere Zölle für Russlands Handelspartner werde von 50 Tagen auf "zehn oder zwölf" Tage verkürzt.

