Schott blickt auf wachsenden Umsatz trotz Gegenwind
In einer Welt zunehmender materieller und technologischer Anforderungen hat der Spezialglashersteller Schott seine finanzielle Robustheit unter Beweis gestellt. Trotz der Herausforderungen durch steigende Energie- und Rohstoffkosten und die globale wirtschaftliche Flaute konnte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um vier Prozent auf 2,9 Milliarden Euro steigern. Dieses Wachstum verfehlte jedoch knapp die Zielvorgabe des Konzerns, welche eine Umsatzsteigerung von fünf bis acht Prozent vorsah.
Die operative Gewinnmarge erfuhr eine leichte Delle, mit einem Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) um zwei Prozent auf 413 Millionen Euro. Dennoch konnte Schott einen Anstieg des Nettogewinns um drei Prozent auf 277 Millionen Euro verzeichnen, welchen Finanzvorstand Jens Schulte hauptsächlich auf die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Steuerbelastungen zurückführt, die damals durch die Ausgliederung des Pharmasegments entstanden waren.
Vorstandsvorsitzender Frank Heinricht analysierte die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens unter den aktuellen Marktbedingungen. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen trotz der schwierigen globalen Lage - gekennzeichnet durch eine Abschwächung der Wirtschaft und eine schwankende Kaufkraft, besonders in China - einen Kurs beibehalten hat, der zu einem leichten Anstieg bei den Gewinnen führte. (eulerpool-AFX)

