Schlachthöfe unter Beobachtung: Minister plant Videoüberwachung
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat bekannt gegeben, dass eine verpflichtende Videoüberwachung in größeren Schlachthöfen eingeführt werden soll. Diese Maßnahme, die kleinere Betriebe nicht betreffen wird, ist laut Rainer als Qualitätsmerkmal für die Betriebe gedacht und soll zudem den Veterinärbehörden bei Unregelmäßigkeiten vor Ort helfen. Bisher war die Videoüberwachung in Schlachthöfen auf freiwilliger Basis.
Rainer plant, zeitnah einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Er kritisierte dabei die aktuelle Ampel-Regierung, die in der bisherigen Umsetzung gescheitert sei, und verkündete entschlossen: „Wir machen das jetzt.“
Gleichzeitig äußerte sich der Minister entschieden gegen den illegalen Welpenhandel. Rainer bezeichnete die aktuellen Praktiken als skandalös und forderte, dass gegen die viel zu frühe Trennung der Welpen von ihren Müttern vorgegangen werden müsse.

