Schicksalswahl in Brandenburg: CDU prophezeit Ende der Ampel-Koalition
Die CDU hat die bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg als entscheidend für die Zukunft der Ampel-Koalition im Bund deklariert. CDU-Parteichef Friedrich Merz prognostizierte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Brandenburg an der Havel dramatische Konsequenzen. Sollte das Wahlergebnis signifikant genug ausfallen, werde "am 23. September - am Tag danach - das Haus der Ampel auf allen drei Etagen brennen", so Merz. Die Amtszeit der Regierung unter der Ampel-Konstellation aus SPD, Grünen und FDP sieht Merz damit als beendet an. "Die Ampel ist ausgeschaltet und es wird auch nichts mehr." Merz äußerte sich weiter, dass die entscheidende Frage am Tag nach der Landtagswahl die Fortsetzung der Ampel-Koalition sein werde: "Machen die noch ein Jahr weiter? Oder kommen sie selbst zu der Einsicht, dass es nicht mehr geht." Diese Frage werde je nach Wahlausgang zu klären sein. Die Ergebnisse der letzten Wahlen haben den Ampel-Parteien bereits stark zugesetzt. SPD, Grüne und FDP erlitten schwere Verluste und konnten vielerorts nicht mehr überzeugen. Besonders dramatisch waren die Ergebnisse für die Freien Demokraten, die in zwei Bundesländern jeweils nur etwa ein Prozent der Stimmen erzielten und den Einzug in die Landtage somit deutlich verfehlten. Auch die SPD verzeichnete historische Tiefststände, darunter in Thüringen mit nur 6,1 Prozent das bisher schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl überhaupt. Mit Spannung wird nun erwartet, wie die Wähler in Brandenburg entscheiden und welche Konsequenzen dies für die Regierungskoalition im Bund haben wird.

