Scharfe Kritik nach verheerendem Luftangriff in Kiew
Der kürzliche russische Luftangriff, der Kiew mit erschreckender Härte traf und über 20 Todesopfer forderte, hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj veranlasst, Moskau jegliche Friedensbereitschaft abzusprechen. In seiner abendlichen Videobotschaft äußerte sich Selenskyj klar und deutlich: Die Ziele Russlands blieben unverändert, was dieser Angriff erneut unterstreiche.
In einer eindringlichen Warnung erklärte Selenskyj, dass Russland nicht nur die Ukraine angreife, sondern auch eine Bedrohung für alle sei, die weltweit den Frieden schätzten. Er betonte, dass der Angriff ebenso ein Signal an Europa wie auch an internationale Führungspersönlichkeiten, darunter den ehemaligen US-Präsidenten Trump, sei.
Selenskyj richtete auch kritische Worte an China, das er als Mitverantwortlichen aufgrund seiner passiven Haltung brandmarkte. Trotz wiederholter Beteuerungen, den Konflikt beenden zu wollen, habe Peking wenig unternommen, um Russlands Kriegstreiberei zu stoppen. Mit Bedauern stellte er fest, dass sich China durch seine Untätigkeit indirekt mit Russland verbände.
In Folge des nächtlichen Angriffs auf Kiew, einem der mörderischsten seit Beginn des Konflikts vor dreieinhalb Jahren, wurden viele Opfer beklagt, und man fürchtet weitere Verschüttete in den Trümmern eines Wohngebäudes. Auch wichtige internationale Einrichtungen wie die EU-Vertretung und das britische Kulturinstitut in der ukrainischen Hauptstadt erlitten Schäden.

