Sascha Lobo und Jule Lobo starten Podcast neu

Seit Donnerstag geht «POV» an den Start, der neue Name für «Feel the News», der künftig stärker auf Perspektiven statt Gefühle setzen soll.
Seit Donnerstag erscheint der Podcast POV, der aus dem bisherigen Format «Feel the News» hervorgeht. Sascha Lobo und Jule Lobo richten ihr Projekt damit inhaltlich neu aus: Stand bislang vor allem die emotionale Wirkung von Nachrichten im Fokus, soll es künftig stärker um unterschiedliche Blickwinkel und Einordnungen gehen.
In den vergangenen Jahren hatten sich die Macher intensiv damit beschäftigt, welche Gefühle Nachrichten auslösen und wie sie die Wahrnehmung prägen. Daraus entstand nun die Weiterentwicklung hin zu «POV» – einem Format, das bewusst mehrere Perspektiven nebeneinanderstellt. Ziel sei es, Orientierung zu bieten, ohne eine konkrete Meinung vorzugeben. Statt klarer Positionierungen setzt der Podcast auf Recherche, Argumente und differenzierte Diskussionen. Inhaltlich bleibt die Struktur dabei zweigeteilt: Jeden Donnerstag sprechen Sascha und Jule Lobo gemeinsam über Themen, die sie bewegen. Am Sonntag folgt ein Feuilleton-Ableger, in dem Jule Lobo allein oder mit Gästen über gesellschaftliche und kulturelle Themen spricht – von Popkultur über Food bis hin zu Fragen rund um Mutterschaft. Der neue Titel «POV» ist dabei bewusst offen gehalten. Bekannt ist die Abkürzung vor allem als „Point of View“, also Blickwinkel.
Der Neustart fällt zudem in eine Phase, in der Sascha Lobo publizistisch neue Akzente setzt. Seine Kolumne bei Der Spiegel erschien 2025 noch regelmäßig, wurde 2026 nur noch unregelmäßig veröffentlicht. Weder Lobos Management noch der „Spiegel“ äußerten sich gegenüber Quotenmeter zu den Hintergründen.

