SAP trotzt globalen Handelswidrigkeiten und bestätigt Jahresprognose
Dank eines soliden zweiten Quartals hält Europas führender Softwarehersteller SAP an seinen Prognosen für das Gesamtjahr fest, ungeachtet der globalen Handelskomplikationen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verzeichnete in den letzten drei Monaten einen Anstieg von beeindruckenden 32 Prozent und erreichte 2,57 Milliarden Euro, wie das DAX-schwergewichtige Unternehmen aus Walldorf nach Handelsschluss in den USA bekanntgab.
Dieser Gewinnsprung ist in erster Linie auf den im vergangenen Jahr initiierten umfangreichen Stellenumbau zurückzuführen, ergänzt durch reduzierte Kosten bei der aktienbasierten Mitarbeitervergütung. Der operative Gewinn übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich.
Weiterhin als Wachstumsmotor fungiert das von CEO Christian Klein auf Expansion ausgerichtete Geschäft mit Abonnement-Software über die Cloud. Hier stieg der Umsatz um 24 Prozent, während auch der Vertragsbestand für die kommenden zwölf Monate signifikant zulegte, wodurch die Planungssicherheit weiter gestärkt wird.
Insgesamt erwirtschaftete SAP einen Umsatzzuwachs von 9 Prozent auf 9,03 Milliarden Euro. Der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu und liegt nun bei 1,75 Milliarden Euro.

