Santander setzt ehrgeizige Wachstumsziele bis 2028

Die spanische Großbank Santander hat im Rahmen ihres Investorentags in London angekündigt, ihre ambitionierten Pläne zur Kundenakquise und Gewinnsteigerung bis zum Jahr 2028 weiter voranzutreiben. Das Finanzinstitut strebt an, den Überschuss von zuletzt rund 14 Milliarden Euro auf mehr als 20 Milliarden Euro zu steigern.
Ana Botin, die Vorstandsvorsitzende der Bank, plant zudem, einen größeren Anteil des Gewinns in Dividenden und den Rückkauf von Aktien zu investieren. Konkret sollen ab dem Geschäftsjahr 2027 etwa 35 Prozent der Gewinne an die Aktionäre ausgezahlt und weitere 15 Prozent in den Rückkauf eigener Aktien investiert werden.
Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie ist die Erhöhung der Kundenzahl von derzeit etwa 180 Millionen auf über 210 Millionen. Dies soll nicht nur zur Gewinnsteigerung beitragen, sondern auch die relativens Kosten der Bank senken. Ziel ist es, dass bis Ende des Planungszeitraums die Kosten nur noch 36 Prozent der Erträge ausmachen. Damit soll auch die Rendite auf das materielle Eigenkapital auf über 20 Prozent steigen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 lagen die Kosten bei 41,2 Prozent der Erträge, während die Eigenkapitalrendite bei 16,3 Prozent verharrte.

