Salesforce enttäuscht Anleger trotz positiver Wachstumsprognosen

Salesforce enttäuscht Anleger trotz positiver Wachstumsprognosen
Salesforce hat es mit seinem jüngsten Umsatzausblick für das laufende Geschäftsjahr nicht geschafft, die Sorgen der Investoren bezüglich der Bedrohung durch Künstliche Intelligenz abzubauen. Der Unternehmenssoftware-Spezialist, der an der New Yorker Börse im Dow Jones gelistet ist, prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026/27 Einnahmen von circa 46 Milliarden US-Dollar, was den Markterwartungen entspricht. Die Reaktion der Anleger fiel ernüchternd aus, da die Aktie im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um etwa fünf Prozent nachgab.
Auch die Ankündigung eines umfangreichen Aktienrückkaufs und die Aussicht auf ein beschleunigtes organisches Wachstum in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres konnten die anfängliche Enttäuschung an der Börse nicht abmildern. CEO Marc Benioff zeigte sich zuversichtlich und bekräftigte das Ziel, bis zum Jahr 2030 einen Jahresumsatz von 63 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Analysten sehen dies etwas verhaltener und prognostizieren einen Umsatz von etwas mehr als 60 Milliarden US-Dollar.
Im vierten Geschäftsquartal verzeichnete Salesforce einen Umsatzanstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erzielte 11,2 Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung entsprach den Erwartungen der Analysten. Der Gewinn stieg um nahezu 14 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Trotz einer gestiegenen Steuerlast konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2025/26 einen Erlöszuwachs von zehn Prozent auf 41,5 Milliarden Dollar verbuchen, und der Gewinn stieg um 20 Prozent auf etwa 7,5 Milliarden Dollar. Positiv wirkte sich insbesondere die strategische Beteiligung an Start-ups aus, die über eine Milliarde Dollar zum Gewinn beitrug, nachdem dieser Bereich im Vorjahr noch Verluste geschrieben hatte.

