Ryanair hebt ab: Überraschender Gewinnsprung für Europas größten Billigflieger
Ryanair verzeichnet im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni einen bemerkenswerten Gewinnanstieg, begünstigt durch einen späten Ostertermin und erhöhte Ticketpreise. Der Nettogewinn des größten europäischen Billigfliegers kletterte auf 820 Millionen Euro, weit über die doppelte Menge im Vergleich zum Vorjahr.
Vorstandschef Michael O'Leary äußerte Zuversicht über einen anhaltenden Gewinnanstieg bis Ende März 2026, auch wenn eine genaue Prognose derzeit noch verfrüht erscheint. Die positive Geschäftsentwicklung wirkte sich vorbörslich erkennbar auf die Aktienkurse aus.
Zwischen April und Juni beförderte Ryanair 57,9 Millionen Passagiere, vier Millionen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der späte Ostertermin, der in diesem Jahr in den April fiel, erwies sich als günstiger Faktor.
Zusätzlich stiegen die Ticketpreise um beachtliche 21 Prozent, was trotz gestiegener Kosten zu einem Gewinnzuwachs von 128 Prozent führte und die Erwartungen der Analysten übertraf. Für die Sommermonate von Juli bis September erwartet Ryanairs Management einen moderateren Anstieg der Ticketpreise im Vergleich zum Vorquartal.
Im vergangenen Geschäftsjahr waren die Preise um sieben Prozent gesunken. Diese Entwicklung bleibt aufmerksam im Auge zu behalten.

