Rutschpartie der Erzeugerpreise: Eurozone mit neuem Rückgang

In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Dezember erneut gesunken. Laut dem Statistikamt Eurostat verzeichneten sie im Jahresvergleich einen Rückgang von 2,1 Prozent, was den Erwartungen der Volkswirte entsprach. Dies markiert bereits den fünften aufeinanderfolgenden Rückgang und den schärfsten seit Oktober 2024. Im November war bereits ein revidierter Rückgang von 1,4 Prozent festgestellt worden.
Auch im Monatsvergleich setzt sich der Abwärtstrend fort: Die Erzeugerpreise verzeichneten im Dezember ein Minus von 0,3 Prozent, was ebenfalls im prognostizierten Rahmen lag.
Diese Entwicklungen bei den Erzeugerpreisen könnten auch die Verbraucherpreise beeinflussen, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre geldpolitischen Entscheidungen ausrichtet. Dennoch hat die EZB zuletzt ihre Leitzinsen unverändert gelassen, und auch für den bevorstehenden Donnerstag wird keine Anpassung erwartet.

