Russland sichert Venezuela Unterstützung zu: Putin stärkt Maduro den Rücken

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Unterstützung für Venezuelas umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro bekräftigt. Während sich die Spannungen des südamerikanischen Landes mit den USA zuspitzen, hob Putin in einem Telefongespräch die neue strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Caracas hervor. Der Kreml ließ verlauten, dass Russland hinter dem venezolanischen Volk stehe und dessen nationale Interessen gegen äußeren Druck verteidige.
Es wurde zwar keine militärische Unterstützung zugesichert, doch die historische Entsendung russischer Militärexperten nach Venezuela und die anhaltende Partnerschaft lassen auf eine tiefe Verbindung der beiden Nationen schließen. Anders als bei dem langjährigen Verbündeten Syrien gibt es jedoch keine Anzeichen, dass Russland plant, Maduro fallenzulassen oder ihm Asyl zu gewähren.
Die Zusammenarbeit beider Länder erstreckt sich auf vielfältige Bereiche wie Handel, Wirtschaft, Energie und Kultur. Gleichzeitig verlangt Moskau von den USA Klarheit über deren Pläne in Venezuela. Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa äußerte die Hoffnung, dass Washington auf weitere Eskalationen verzichten werde, um einen möglichen Konflikt zu vermeiden, der Auswirkungen auf den gesamten Westen haben könnte.
Zwar ist Russland ein bedeutender Waffenlieferant für Venezuela, doch die eigenen Verpflichtungen durch den Ukraine-Krieg binden Moskau. Dennoch verhandelt Putin parallel mit Donald Trump über Möglichkeiten zur Konfliktbeendigung in der Ukraine und versucht, die Beziehungen zu den USA zu verbessern.

