Russische Militäraktion: Eigener Damm im Grenzgebiet Belgorod zerstört
Aktuelle Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze erreichen einen neuen Höhepunkt: Im Grenzgebiet Belgorod hat die russische Armee offenbar einen eigenen Damm mit einer Fliegerbombe zerstört, wie Moskauer Militärbeobachter berichten. Die Detonation des bombastisch drei Tonnen schweren Sprengsatzes, nahe dem Dorf Popowka, soll laut Augenzeugen verhindert haben, dass schwere ukrainische Panzertechnik die Grenze überschreitet.
Ein in sozialen Medien verbreitetes Video untermauert diese Berichte mit eindrucksvollen Bildern. Währenddessen toben seit fast zwei Wochen intensive Kämpfe um den nahegelegenen Ort Demidowka. Die ukrainische Seite hält sich bislang mit offiziellen Kommentaren zum Geschehen in der Region Belgorod zurück.
Das russische Verteidigungsministerium verlautbarte, dass es gelungen sei, Angriffe abzuwehren, während ukrainische Militärbeobachter das Gebiet nach wie vor als umkämpft einstufen. In der benachbarten Region Kursk hatten ukrainische Einheiten über längere Zeit größere Gebiete besetzt. Diese mussten sie jedoch in letzter Zeit weitgehend räumen.
Seit mehr als drei Jahren stemmt sich die Ukraine gegen die beständige russische Invasion und versucht, ihre Gebiete zu verteidigen.

