Russische Drohnenangriffe erschüttern erneut ukrainische Infrastruktur
Die jüngsten Luftangriffe aus Russland haben in der Ukraine zu erheblichen Schäden und Verlusten geführt. Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete, dass Dutzende Menschen verwundet und mindestens zwei getötet wurden. In einer Reaktion auf die Angriffe drückte Selenskyj sein Mitgefühl den Familien der Opfer gegenüber aus. Russland setzte erneut über 200 Drohnen ein, die sich auf die Regionen Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Chmelnyzkyj und Odessa konzentrierten.
Der ukrainische Präsident bekräftigte seinen dringenden Appell an die internationalen Partner, mehr Unterstützung in Form von Raketen zur Luftabwehr zu leisten. Angesichts der über 1.300 eingesetzten Angriffsdrohnen, rund 1.050 Gleitbomben und 29 Raketen unterschiedlicher Typen in der letzten Woche forderte er verstärkte Verteidigungsmaßnahmen. Die Verbündeten hatten bereits zusätzliche Hilfe versprochen, was Selenskyj in einem veröffentlichten Video unterstrich, das die Folgen der Angriffe dokumentiert.
Selenskyj kritisierte Russland dafür, den diplomatischen Prozess absichtlich zu verzögern. Um den Krieg zu einem Abschluss zu bringen, sei eine stärkere Unterstützung für die Ukraine und zunehmender Druck auf Russland notwendig. Schon seit fast vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen den fortdauernden Angriffskrieg.
Zusätzlich zu den militärischen Angriffen fokussiert sich Russland auf die Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur. Dies führt häufig zu umfassenden Strom- und Heizungsausfällen, in einem offensichtlichen Versuch, Kiew zu Zugeständnissen bei Friedensverhandlungen zu zwingen. Trotz der herausfordernden Lage erklärte Selenskyj, dass die Reparaturteams unermüdlich an der Wiederherstellung der Dienste arbeiten, selbst bei widrigem Winterwetter.
Auch auf russischer Seite sind durch ukrainische Gegenoffensiven gelegentlich Stromausfälle zu verzeichnen. Das russische Verteidigungsministerium vermeldete den Abschuss von 63 ukrainischen Drohnen, machte jedoch keine Angaben zu etwaigen Schäden oder Opfern. Die Beeinträchtigungen und Verluste sind laut Berichten deutlich geringer im Vergleich zur ukrainischen Seite.

