Rückstufung für Richemont: Deutsche Bank Research wird vorsichtiger
In einer aktuellen Studie zur europäischen Luxusbranche hat die Deutsche Bank Research ihre Einschätzung für den schweizerischen Luxusgüterkonzern Richemont von 'Buy' auf 'Hold' herabgestuft. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 175 auf 150 Franken gesenkt.
Analyst Adam Cochrane äußerte Zweifel, ob das dritte Quartal 2024 tatsächlich den Tiefpunkt der Nachfrage nach Luxusartikeln markiert habe. Die Erholung im vierten Quartal des vergangenen Jahres könnte sich als vorübergehende Anomalie erweisen, ohne dass sich ein langfristiger Aufwärtstrend abzeichnet.
Zwar hätten die direkten Auswirkungen durch Zölle nur begrenzte negative Konsequenzen, jedoch sorgen die schwächelnden globalen Aktienmärkte und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit für Sorge. In den letzten zwölf Monaten hat die Richemont-Aktie eine überdurchschnittlich gute Performance gezeigt.
Allerdings lastet nun insbesondere der starke Franken, der steigende Goldpreis und die Belastungen durch den Schweizer Zoll bei Exporten in die USA auf der Aktie. Diese Faktoren stellen neue Herausforderung für das Unternehmen dar.

