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Rückgang der Ölpreise: Marktakteure passen sich an chinesische Wirtschaftsinformationen und OPEC+ Beschlüsse an

20. Oktober 2025, 17:55 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Die Ölpreise sinken weiter, getrieben durch moderate Wachstumsdaten aus China. OPEC+-Entscheidungen und geopolitische Faktoren können den Markt weiter belasten.

Die Ölpreise verzeichneten am Montag eine erneute Abwärtsbewegung und setzten damit ihren Wiederaufwärtstrend nicht fort. Bereits am Freitag hatten die Preise ein tiefes Niveau erreicht, das seit über fünf Monaten nicht mehr beobachtet wurde, bevor eine leichte Erholungsbewegung einsetzte. Diese Entwicklung wirft neue Fragen zur Stabilität des Ölmarktes auf.

Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Rohölsorte Brent zur Lieferung im Dezember lag am Montag bei 60,57 US-Dollar, was einem Preisrückgang von 72 Cent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag entspricht. Zeitgleich sank der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November um 66 Cent auf 56,88 US-Dollar. Diese Preisrückgänge markieren einen bedeutenden Einschnitt und verdeutlichen die Unsicherheit, die auf den globalen Energiemärkten herrscht.

Märktexperten verweisen auf die jüngsten Wirtschaftsdaten aus China, die eine Erhöhung der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um lediglich 4,8 Prozent zeigen. Dieses moderate Wachstum deutet auf eine nachlassende Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen hin. Angesichts der Tatsache, dass China einer der größten Importeure von Öl weltweit ist, hinterlässt diese Entwicklung erhebliche Spuren im globalen Ölhandel.

Der Ölmarkt befindet sich derzeit in einer angespannten Lage, da die gedämpfte Nachfrage einem signifikanten Angebot gegenübersteht. Die Organisation erdölexportierender Länder und ihre Verbündeten, bekannt als OPEC+, haben kürzlich beschlossen, ihre Ölförderung weiter zu erhöhen, was zusätzlichen Druck auf die Preise ausübt. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert zudem ein überschüssiges Ölangebot, das bis ins Jahr 2026 hineinreichen könnte.

Eine umfassende Analyse der US-Bank Citigroup warnt vor dem Risiko eines weiteren Preisverfalls auf 50 US-Dollar pro Barrel, falls es im anhaltenden Konflikt in der Ukraine zu einer Entspannung kommen sollte. In diesem Zusammenhang hat der amerikanische Präsident Donald Trump ein weiteres Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagen, obwohl frühere Verhandlungen wenig dazu beitrugen, den Konflikt zu lösen. Diese geopolitischen Faktoren bleiben von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Richtung der Ölpreise.

Finanzen / Märkte / Ölpreise / OPEC / ChinaWirtschaft
[InvestmentWeek] · 20.10.2025 · 17:55 Uhr
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