Roche feiert Erfolge bei Behandlung von Systemischem Lupus Erythematodes
Roche verzeichnet mit seinem Wirkstoff Gazyva/Gazyvaro bemerkenswerte Fortschritte in der Behandlung der Autoimmunerkrankung Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) bei Erwachsenen. Der Basler Pharmariese verkündete, dass die ehrgeizigen Ziele in der zulassungsrelevanten Allegory-Studie erfolgreich erreicht wurden.
In dieser Studie konnten nach 52 Wochen mehr Patientinnen und Patienten, die mit Gazyva/Gazyvaro behandelt wurden, eine Verbesserung von mindestens vier Punkten im sogenannten SLE Responder Index 4 (SRI-4) verzeichnen als bei einer Standardtherapie. Dieser Index bewertet, wie gut die Krankheitsaktivität kontrolliert wird und Veränderungen bei Schweregrad, Symptomen sowie dem körperlichen Zustand aufzeigt. Darüber hinaus konnten auch alle weiteren zweitrangigen Ziele der Studie erreicht werden.
Weltweit leiden über drei Millionen Menschen an SLE, mit einem besonderen Anstieg bei Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren. Besonders betroffen sind Frauen mit dunkler Hautfarbe. Diese Krankheit verursacht häufige entzündliche Schübe, die mehrere Organe schädigen können. Etwa die Hälfte der Betroffenen entwickelt innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose eine potenziell lebensbedrohliche Nierenkomplikation, die als Lupus Nephritis bekannt ist.
Roche plant, diese vielversprechenden Daten auf einer bevorstehenden medizinischen Konferenz zu präsentieren und die Informationen so rasch wie möglich an die Gesundheitsbehörden zu übermitteln. Eine erfolgreiche Zulassung würde Gazyva/Gazyvaro zur ersten Anti-CD20-Therapie machen, die spezifisch gegen B-Zellen wirkt, eine der grundlegenden Ursachen der Erkrankung.

