Ripple-Kursanalyse: Warum das XRP/BTC-Paar ein wichtiges Warnsignal sendet

XRP steht sowohl im Handelspaar mit USDT als auch mit BTC unter Druck. Trotz einer kurzfristigen Stabilisierung in der Nähe wichtiger Unterstützungsniveaus bleibt die übergeordnete Struktur zugunsten der Verkäufer.
Die Charts zeigen, dass Käufer versuchen, wichtige Nachfragezonen zu verteidigen. Dennoch benötigt der Token einen überzeugenden Ausbruch über bedeutende gleitende Durchschnitte und Widerstandsbereiche, um eine stärkere Erholung einzuleiten.
Analyse des XRP/USDT-Paares
Im XRP/USDT-Chart befindet sich der Kurs weiterhin in einem klaren Abwärtskanal, der seit Monaten besteht und den täglichen Trend bärisch hält. Der Preis liegt derzeit bei etwa $1,36, nachdem er es nicht geschafft hat, den mittleren Kanalwiderstand sowie die 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitte zurückzuerobern, die nun als dynamische Widerstände im Bereich von $1,80 bis $2,20 fungieren. Solange XRP unter diesen Niveaus bleibt, deutet die Struktur auf anhaltende Schwäche hin.
Aus Sicht der Unterstützung ist der Bereich von $1,10 bis $1,20 kurzfristig entscheidend, da er mit der unteren Grenze des Kanals übereinstimmt und bereits Nachfrage angezogen hat. Ein deutlicher Bruch dieser Region könnte den Weg für einen tieferen Rückgang ebnen.
Auf der Oberseite müssten die Bullen zunächst den Bereich von $1,80 zurückerobern, bevor sie an einen Vorstoß in Richtung des breiteren Widerstandsbandes von $2,40 bis $2,50 denken können. Der RSI hat sich leicht verbessert und ist nicht mehr stark überverkauft, zeigt jedoch noch nicht die Dynamik, die eine nachhaltige bullische Wende bestätigen würde.
Analyse des BTC-Paares
Gegenüber Bitcoin befindet sich XRP ebenfalls in einer schwachen Position und tendiert weiter nach unten, während es unter beiden wichtigen gleitenden Durchschnitten handelt. Das Paar wird bei etwa 2.000 Satoshis gehandelt, nachdem es kürzlich unter den Widerstandsbereich von 2.200 bis 2.400 Satoshis gefallen ist, der durch das Zusammentreffen der 100-Tage- und 200-Tage-Durchschnitte gebildet wird.
Dieser Bereich stellt eine starke Barriere für jeden bullischen Erholungsversuch dar. Dass XRP es mehrfach nicht geschafft hat, diesen Bereich zu durchbrechen und zu halten, zeigt, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle vermissen lassen.
Die entscheidende Unterstützung auf diesem Chart liegt bei etwa 2.000 Satoshis, und XRP testet diese Zone erneut. Ein klarer Durchbruch darunter könnte die unteren Unterstützungsbereiche um 1.500 Satoshis und möglicherweise sogar die 1.200 Satoshis-Zone freilegen.
Auf der anderen Seite, wenn es den Käufern gelingt, die aktuellen Niveaus zu verteidigen und das Paar über 2.400 Satoshis zu treiben, wäre das nächste Aufwärtsziel wahrscheinlich der Bereich von 2.700 bis 2.800 Satoshis, gefolgt von dem wichtigen Widerstandsniveau nahe 3.000 Satoshis. Derzeit bleibt der Trend jedoch abwärtsgerichtet, und XRP muss verlorenes Terrain zurückerobern, bevor das BTC-Paar strukturell wieder konstruktiv erscheinen kann.

