Resident Evil Requiem: So holst du mehr FPS auf PC & Steam Deck
Mit Resident Evil Requiem liefert Capcom erneut ein grafisch starkes Horror-Erlebnis. Doch gerade auf Mittelklasse-PCs oder dem Steam Deck kann die Performance schnell schwanken, wenn du die Standard-Presets nutzt. Statt einfach „Hoch“ oder „Mittel“ zu wählen, lohnt sich gezieltes Feintuning. Hier bekommst du eine klar strukturierte Übersicht mit konkreten Empfehlungen, inklusive Tabellen für schnellen Überblick.
Doch bevor zum Optimieren anfängst: GPU-Treiber aktualisieren, das aktuelle Windows-Update machen und unnötige Programme schließen. Das sorgt oft schon für ein paar zusätzliche stabile Frames.
Ziel: Hohe Grafikqualität bei stabilen FPS (PC)
Für einen Mid-Range-PC (z. B. RTX 3060 / RX 6700 XT Klasse) empfehlen wir eine Mischung aus hohen Texturdetails und moderaten Schattenwerten.
Empfohlene PC-Einstellungen (1080p / 1440p)
| Einstellung | Empfehlung | Warum? |
|---|---|---|
| Display Mode | Borderless Window | Stabil bei Alt-Tab, kaum Performance-Verlust |
| V-Sync | Aus (bei VRR/G-Sync), sonst Ein | Verhindert Tearing |
| Auflösung | Native Monitorauflösung | Maximale Bildschärfe |
| Ray Tracing | Aus (nur einschalten bei starker GPU) | Effekt: Deutlich bessere Beleuchtung |
| Texture Quality | Hoch | Kaum FPS-Verlust, große visuelle Wirkung |
| Texture Filtering | Aniso x16 | Sehr geringe Mehrbelastung |
| Shadow Quality | Mittel | Spart FPS ohne starken Qualitätsverlust |
| Ambient Occlusion | Hoch | Mehr Tiefenwirkung |
| Volumetric Fog | Hoch | Wichtig für Horror-Atmosphäre |
| Hair Strands | Ein | Sichtbarer Detailgewinn |
| Mesh Quality | Standard | Gute Balance |
| Upscaling | DLSS / FSR (Quality) | Mehr FPS bei minimalem Qualitätsverlust |
Was du vermeiden solltest
Sehr hohe Schattenstufen oder maximale Mesh-Details kosten überproportional Leistung. Der optische Unterschied ist oft geringer als der FPS-Verlust.
Performance-Fokus: Steam Deck & Handheld-Gaming
Auf dem Steam Deck läuft Resident Evil Requiem überraschend stabil, wenn du gezielt reduzierst. Mit optimierten Einstellungen sind etwa 40 bis 45 FPS realistisch (via Deck Wizard). Für ein Horror-Spiel absolut ausreichend.
Empfohlene Steam-Deck-Settings (720p)
| Einstellung | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Auflösung | 1280 × 720 | Native Handheld-Auflösung |
| V-Sync | Aus | Stabilere Frame Times |
| Motion Blur | Aus | Klareres Bild, spart Leistung |
| Texture Quality | Niedrig | Spart VRAM |
| Mesh Quality | Niedrig | Reduziert CPU-Last |
| Shadow Quality | Niedrig | Größter FPS-Hebel |
| Ambient Occlusion | Aus | Kaum sichtbar auf kleinem Display |
| Volumetric Fog | Lowest | Spürbare Leistungsersparnis |
| Hair Strands | Aus | Zu performance-intensiv |
| Upscaling | FSR (Quality) | Deutlicher FPS-Gewinn |
| Screen Space Reflections | Ein | Relativ günstiger Effekt |
Wichtig: Ray Tracing solltest du auf dem Steam Deck grundsätzlich deaktivieren.
DLSS oder FSR? Das solltest du wissen
Wenn du eine NVIDIA RTX-Karte nutzt, ist DLSS im „Quality“-Modus aktuell die beste Kombination aus Schärfe und Performance.
Mit AMD-GPUs oder älteren Karten liefert FSR im Quality-Modus solide Ergebnisse. Balanced kann sinnvoll sein, wenn du unter 60 FPS fällst.
Welche Settings bringen am meisten FPS?
Falls du schnell Leistung brauchst, reduziere zuerst:
- Schattenqualität
- Volumetrischer Nebel
- Ambient Occlusion
- Mesh-Qualität
Texturen kannst du meist hoch lassen, solange genug VRAM vorhanden ist.
Resident Evil Requiem ist technisch anspruchsvoll, aber gut skalierbar. Mit gezielten Anpassungen bekommst du hohe Details und stabile 60 FPS, auch wenn dein Rechner nicht in der Oberklasse mitspielt.


