Rekordpreise bei Sotheby's: Klimt und Cattelan beeindrucken
In der jüngsten Auktion von Sotheby's in New York triumphierten gleich zwei außergewöhnliche Kunstwerke: Ein Gemälde des österreichischen Wiener-Jugendstil-Pioniers Gustav Klimt sowie eine skurrile Skulptur des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan sorgten für Furore und beflügelten die Kunstwelt.
Das Highlight des Abends war Klimts "Portrait of Elisabeth Lederer", das mit einem sensationellen Preis von 236,4 Millionen US-Dollar einen neuen Rekord aufstellte. Es reihte sich als zweitteuerstes Kunstwerk, das je versteigert wurde, hinter Leonardo da Vincis berühmtem "Salvator Mundi" ein. Klimts Werk, entstanden zwischen 1914 und 1916, zeigt die Tochter eines Industriellen-Ehepaars und schlug den bisherigen Höchstwert für ein Kunstwerk von Andy Warhol aus dem Jahr 2022 aus dem Rennen.
Ein weiteres bemerkenswertes Werk war Cattelans voll funktionsfähige Toilette aus 18-karätigem Gold, die unter dem Titel "America" für 12,1 Millionen Dollar den Besitzer wechselte. Diese goldene Skulptur ist ein beliebtes Beispiel für Cattelans außergewöhnlichen Stil, der oft die Grenze zwischen Kunst und Provokation verschwimmen lässt. Interessanterweise gelangte eine "berühmte amerikanische Marke" in den Besitz dieser einzigartigen Skulptur.
Die spannenden Versteigerungen fanden in Sotheby's neuem Hauptquartier in einem ikonischen Gebäude von Star-Architekt Marcel Breuer statt. Dort dauert das aufregende Spektakel der Herbstauktionen weiterhin an, während Kunstliebhaber weltweit die außergewöhnlichen Erfolge dieser Versteigerungen feiern.

