Reisezeit: Verkehrsprognosen fordern Geduld und Cleverness von Reisenden
Mit den einsetzenden Osterferien in nahezu allen Bundesländern steigt auch das Risiko von Verkehrsstörungen auf deutschen Straßen erheblich. Der ADAC warnt, dass Reisende an diesem Wochenende mit einer merklichen Zunahme des Verkehrsflusses im Vergleich zu den letzten Wochenenden rechnen müssen. Besonders betroffen von dieser Verkehrslast sind die Ballungsräume und Hauptverkehrsadern in Richtung Alpen oder Küste.
Die verkehrsreichsten Phasen erwarten Reisende am Freitagnachmittag und Samstagvormittag. Im Gegensatz dazu verspricht der Sonntag, ein entspannterer Reisetag zu werden. Gleichzeitig bestätigen die Einschätzungen der Autobahn GmbH, dass auch Baustellen, vor allem auf der A1 im Norden sowie in Nordrhein-Westfalen, die Staugefahr weiter erhöhen.
Im Westen von NRW und Niedersachsen wird zusätzlich mit Verkehrskonzentrationen auf der A2 gerechnet. Reiseexperten des ADAC raten zu strategischen Planungen, um unliebsame Staurisiken zu minimieren. Ein Umweg ohne fundierte Ortskenntnisse könnte Reisende in zusätzliche Schwierigkeiten bringen.
Stattdessen ist Geduld auf der Autobahn oft die bessere Wahl. Wer dem Trubel auf den Straßen gänzlich entgehen will, kann auf den Schienenverkehr umsteigen. Die Deutsche Bahn empfiehlt, aufgrund der hohen Nachfrage an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag, nicht auf eine Sitzplatzreservierung zu verzichten.

