Regierung plant Stabilisierung des Rentenniveaus: Neue Gesetzesinitiative von Bärbel Bas
Der angekündigte Entwurf für ein Rentengesetz von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) zielt auf die Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent ab und verspricht Stabilität bis 2031. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass sich die Renten von den Löhnen entkoppeln, ein Konzept, das essenziell für die Absicherung der Rente im Verhältnis zu den Gehältern ist.
Der Entwurf, der derzeit in der Bundesregierung abgestimmt wird, sieht vor, dass Mehrkosten aus Steuermitteln gedeckt werden, um Auswirkungen auf den Beitragssatz zu vermeiden. Darüber hinaus plant die Regierung einen Bericht für 2029 zur Evaluierung der künftigen Entwicklung des Beitragssatzes und der Bundeszuschüsse.
Ziel dieser Prüfung ist es, Strategien zu entwickeln, die das Rentenniveau über das Jahr 2031 hinaus konstant halten könnten. Ein weiterer Punkt betrifft die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder, die um sechs Monate verlängert werden sollen.
Diese zusätzliche Mütterrente wird jedoch erst 2028 ausgezahlt, da die Rentenversicherung die Zeit für die technische Implementierung benötigt. Zudem soll das Anschlussverbot, das die Rückkehr älterer Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitgeber derzeit erschwert, aufgehoben werden, um den Wiedereintritt ins Arbeitsleben nach Erreichen der Regelaltersgrenze zu erleichtern.

