R. Stahl trotzt widrigen Wirtschaftseinflüssen und hält Kurs
Trotz einer spürbaren Wirtschaftsflaute und politischer Unsicherheiten hat R. Stahl, der börsennotierte Mittelständler aus Waldenburg, seine Umsatzerwartungen für 2024 erfüllt. Der Umsatz des Spezialisten für Explosionsschutz stieg um 4,1 Prozent und erreichte etwa 344 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf den zu Jahresbeginn hohen Auftragsbestand sowie eine solide Produktionsauslastung in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen.
Während der Auftragseingang im Laufe des Jahres nachließ und um 4,4 Prozent auf 327,6 Millionen Euro sank, führte das Unternehmen dies auf unsichere politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zurück. Trotz eines Rückgangs des Gewinns vor Steuern und Zinsen um 17,1 Prozent auf 15,8 Millionen Euro, bedingt durch gestiegene Personalausgaben, zeigt sich das Management zufrieden mit der Gesamtperformance.
CEO Mathias Hallmann beschrieb das Geschäftsjahr als solide abgeschlossen und betonte die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Der vollständige Geschäftsbericht wird am 10. April veröffentlicht.
R. Stahl beschäftigt rund 1.750 Mitarbeiter und ist als führender Anbieter elektrischer Explosionsschutztechnologien positioniert, beliefert primär die Öl-, Gas-, Pharma- und Chemieindustrie mit spezialisierter Technologie.

